Europas Militärbudget wächst – doch die Schlagkraft bleibt schwach gegenüber den USA
Europas Militärbudget wächst – doch die Schlagkraft bleibt schwach gegenüber den USA
Europas Verteidigungsausgaben steigen, doch die militärische Schlagkraft des Kontinents bleibt weit hinter der der USA zurück. Obwohl Europa fast 60 Prozent des US-Haushalts investiert, kämpft es mit Ineffizienz und Zersplitterung. Nun gibt es einen neuen Vorstoß für engere Zusammenarbeit und industrielle Konsolidierung.
Die Zahlen verdeutlichen die Herausforderungen: Mit 24 Torpedotypen, 16 U-Boot-Klassen und 14 Hauptkampfpanzern operieren Europas Streitkräfte mit einem Flickwerk an Systemen. Die USA kommen dagegen mit nur drei Torpedomodellen, vier U-Boot-Klassen und einem einzigen Hauptkampfpanzer aus. Diese Zersplitterung treibt die Kosten in die Höhe und schmälert die Wirksamkeit.
Die geplanten Verteidigungsausgaben Europas für 2025 belaufen sich auf 550 Milliarden US-Dollar – 150 Milliarden mehr als das Budget Chinas. Doch die Ergebnisse bleiben hinter den Erwartungen zurück. Fortschritte gibt es dennoch, etwa beim deutschen Luftabwehrsystem Iris TLM, dessen Produktion in Baden-Württemberg von drei auf sechs Feuereinheiten verdoppelt wurde. Gleichzeitig strebt Nordrhein-Westfalen an, bis 2029 zum führenden Standort der deutschen Rüstungsindustrie zu werden – unterstützt durch 2,5 Millionen Euro Landesförderung.
Seit Russlands Invasion in der Ukraine 2022 hat die Zusammenarbeit zugenommen. Deutschland initiierte die Maritime Sicherheitspartnerschaft mit Kanada, Norwegen und Dänemark, um Ressourcen wie P-8A-Poseidon-Aufklärer, A400M-Transporter, U-Boote und Eurofighter zu bündeln. Auch andere Länder, darunter Island, zeigen Interesse. Die gemeinsamen Zusagen für die Ukraine übersteigen mittlerweile 35 Milliarden Euro, wobei Deutschland fünf PAC-3-Raketen anbietet – vorausgesetzt, Partner ergänzen die Lieferung auf insgesamt 30. Ein deutsch-britischer Militärappell betonte zudem die gemeinsame Aufklärung über russische Bedrohungen, doch konkrete Projekte bleiben rar.
Experten fordern eine vertiefte Integration. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft plädiert für einen einheitlichen europäischen Verteidigungsmarkt, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Ohne solche Reformen wird die Kluft zwischen Ausgaben und Fähigkeiten wohl bestehen bleiben.
Europas Rüstungssektor steht vor einem klaren Dilemma: hohe Investitionen bei begrenzter Wirkung. Ansätze wie industrielle Konsolidierung, gemeinsame Beschaffung und geteilte Aufklärung könnten die Lücke schließen. Doch ohne stärkere Koordination wird das militärische Potenzial des Kontinents weiterhin hinter den finanziellen Aufwendungen zurückbleiben.
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