Bielefelder fällt auf Commerzbank-Phishing herein und verliert Geld
Heinz-Josef ZirmeBielefelder fällt auf Commerzbank-Phishing herein und verliert Geld
Bielefelder verliert Geld durch Phishing-Betrug am Montag, den 16. Februar 2026
Ein Einwohner Bielefelds ist am Montag, den 16. Februar 2026, Opfer eines Phishing-Betrugs geworden und hat dabei Geld verloren. Der Betrug begann mit einer gefälschten E-Mail, die scheinbar von der Hausbank des Opfers stammte. Das Opfer gab ahnungslos sensible Daten an die Kriminellen weiter.
Der Betrug nahm seinen Lauf, als das Opfer eine E-Mail erhielt, die vortäuschte, von der eigenen Bank zu stammen. Darin wurde es aufgefordert, persönliche Angaben zu bestätigen. Ohne den Schwindel zu durchschauen, klickte das Opfer auf den enthaltenen Link und gab Namen sowie Telefonnummer ein.
Am folgenden Tag erhielt das Opfer einen Anruf von einer Person, die sich als Bankmitarbeiterin ausgab. Die Anruferin nutzte sogar die echte Filialnummer der Commerzbank, was den Anschein von Seriosität erweckte. Die Betrügerin überredete das Opfer daraufhin, Transaktionsnummern (TANs) am Telefon vorzulesen.
Kurz darauf bemerkte das Opfer unautorisierte Abbuchungen von seinem Konto. Misstrauisch geworden, überprüfte es die Kontoumsätze und stellte fehlende Beträge fest. Daraufhin kontaktierte es umgehend die Commerzbank und erstattete bei der Polizei Anzeige.
Der Fall reiht sich in eine zunehmende Welle von Phishing-Angriffen in Deutschland ein. Zwar liegen für das Jahr 2025 noch keine genauen Zahlen vor, doch in den vergangenen Jahren wurden Millionen von Konten kompromittiert. Die Behörden warnen weiterhin eindringlich vor gefälschten E-Mails und Anrufen angeblicher Commerzbank-Mitarbeiter.
