Business Forum 2026: Wie der Mittelstand im Kreis Steinfurt globale Herausforderungen meistert

Heinz-Josef Zirme
Heinz-Josef Zirme
2 Min.
Ein Plakat mit der Aufschrift "Fast 10,5 Millionen neue Unternehmensgründungen in 2021 und 2022" mit einem hängenden Brett im Vordergrund und einem Gebäude mit einer Pflanze im Hintergrund.Heinz-Josef Zirme

Business Forum 2026: Wie der Mittelstand im Kreis Steinfurt globale Herausforderungen meistert

Über 70 Führungskräfte aus der Wirtschaft trafen sich in Greven zum Business Forum 2026, veranstaltet von der WESt und der NRW.BANK. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen globale wirtschaftliche Verschiebungen sowie die Fördermöglichkeiten für mittelständische Unternehmen im Kreis Steinfurt. Finanzierungshilfen und Fachwissen prägten die Diskussionen.

Eröffnet wurde das Forum mit einem Hauptvortrag von Prof. Dr. Manuel Rupprecht zum Thema "Der globale wirtschaftliche Wandel und Deutschlands Mittelstand". Rupprecht analysierte, wie sich verändernde Handelsdynamiken und geopolitische Trends die Chancen für lokale Unternehmen neu gestalten. Dabei betonte er die zentrale Rolle des deutschen Mittelstands bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen.

Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, sprach über die direkten Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Region. Er forderte klarere Leitlinien und einen vereinfachten Zugang zu Fördermitteln, damit Unternehmen sich ohne unnötige Hürden anpassen können.

Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, unterstrich die Notwendigkeit von Investitionen in Innovation und digitale Lösungen. Langfristige Wettbewerbsfähigkeit, so ihr Argument, hänge entscheidend davon ab, neue Technologien und nachhaltige Praktiken zu übernehmen.

Guido Hellmer von der NRW.BANK und Varvara Leinz vom WESt-Geschäftsbereich Unternehmen stellten anschließend aktuelle Förderprogramme vor. Ein Höhepunkt war der Transformationskredit, der 2023 eingeführt wurde. Dieses Programm bietet Unternehmen bis zu 50 Millionen Euro pro Vorhaben zu Zinssätzen ab 1,5 % – mit Laufzeiten von bis zu 15 Jahren. Bis März 2026 waren bereits über eine Milliarde Euro an mehr als 500 mittelständische Betriebe ausgezahlt worden, schwerpunktmäßig für Digitalisierung, Nachhaltigkeit und strukturellen Wandel.

Thematisiert wurden auch die Veränderungen in der Förderlandschaft Nordrhein-Westfalens seit der COVID-19-Pandemie. Neue Programme zielen darauf ab, Unternehmen bei der Erholung und Modernisierung in einer sich wandelnden Wirtschaft zu unterstützen.

Die Veranstaltung bot lokalen Betrieben konkrete Informationen zu finanzieller Unterstützung und strategischer Ausrichtung. Mit Instrumenten wie dem Transformationskredit und fachkundiger Beratung vor Ort haben Unternehmen im Kreis Steinfurt nun klarere Wege zu Förderung und Wachstum. Die Veranstalter betonten, wie wichtig es sei, diese Ressourcen zu nutzen, um in einem sich rasant verändernden globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

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