10 March 2026, 12:13

Bergisch Gladbach gedenkt der Kriegsopfer am Volkstrauertag 2024

Eine Gedenkwand mit der Inschrift "Dem stillen Heer, das alles ertrug und alles gab, damit die Menschheit in Freiheit und Frieden leben könne.", geschmückt mit einem Blumenstrauß.

Bergisch Gladbach gedenkt der Kriegsopfer am Volkstrauertag 2024

Am Volkstrauertag gedachte Bergisch Gladbach der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Die Gedenkveranstaltung fand 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs statt – eines Konflikts, der Europa in Schutt und Asche legte. Angesichts wachsender globaler Spannungen rief die Feier zur Besinnung auf Frieden und gemeinsame Verantwortung auf.

Der Zweite Weltkrieg endete 1945, doch seine Spuren sind bis heute in ganz Europa sichtbar. Millionen Menschen verloren ihr Leben, Städte lagen in Trümmern. Noch immer pflegt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Grabstätten in 45 Ländern, um die Gefallenen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Allein in Norwegen ruhen etwa 11.500 deutsche Soldaten, die während der Besetzung von 1940 bis 1945 starben.

Bürgermeister Marcel Kreutz hielt eine Rede und mahnte zur Solidarität mit denen, die in aktuellen Konflikten um ihre Existenz kämpfen. Er betonte, dass bürgerliches Engagement und gegenseitige Verantwortung entscheidend seien, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und den Frieden zu wahren. Bei der Veranstaltung wurde auch ein prägendes Zitat zitiert: "Frieden ist ein dynamischer, fortlaufender Prozess der Gewaltminderung und wachsenden Gerechtigkeit durch Recht und Dialog."

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Doch der Weg zu einem dauerhaften Frieden scheint noch weit. Die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten und die angespannten Beziehungen zu den USA zeigen, wie fragil die globale Stabilität bleibt. Die Organisatoren unterstrichen, dass wahrer Frieden mehr erfordert als die Abwesenheit von Krieg – nämlich innere Gelassenheit und äußere Widerstandsfähigkeit, aber auch das Engagement für Gerechtigkeit und Stärke.

Die Gedenkfeier in Bergisch Gladbach erinnerte an die menschlichen Kosten des Krieges und die Notwendigkeit wachsamer Aufmerksamkeit. Trotz anhaltender globaler Spannungen stärkte der Tag das Bewusstsein für Erinnerung, Dialog und geteilte Verantwortung. Der Volksbund setzt seine Arbeit fort, um die Opfer der Vergangenheit zu ehren, während die Gesellschaften sich den Herausforderungen der Gegenwart stellen.

Quelle