28 April 2026, 00:18

Fortuna Düsseldorf kämpft um 1,7 Millionen Euro Corona-Hilfen gegen NRW

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Streit um Corona-Hilfe: Fortuna Düsseldorf prüft Ende - Fortuna Düsseldorf kämpft um 1,7 Millionen Euro Corona-Hilfen gegen NRW

Fortuna Düsseldorf bleibt in Rechtsstreit mit NRW um 1,7 Millionen Euro Corona-Hilfen verstrickt

Der Fußballclub Fortuna Düsseldorf liefert sich weiterhin einen juristischen Machtkampf mit dem Land Nordrhein-Westfalen um die Rückforderung von 1,7 Millionen Euro an Corona-Soforthilfen. Im Mittelpunkt des Streits steht die Frage, ob der Verein die in der Pandemie erhaltenen Gelder zurückzahlen muss. Der Club warnt vor finanzieller Belastung und Wettbewerbsnachteilen, falls er zur Rückerstattung gezwungen wird.

Auslöser des Konflikts war die Forderung des Landes, die Hilfsgelder zurückzuerstatten – mit der Begründung, sie seien zu Unrecht bewilligt worden. Fortuna Düsseldorf focht diese Entscheidung an und setzte sich vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf durch, das urteilte, dass das Land keine rechtliche Grundlage für die Rückforderung habe. Doch das Land legte Berufung ein, sodass die 1,7 Millionen Euro während des laufenden Verfahrens für den Verein blockiert bleiben.

Das Oberverwaltungsgericht Münster schlug kürzlich vor, den Rechtsstreit durch einen Vergleich beizulegen. Demnach solle der Club weniger als 500.000 Euro unter anderen rechtlichen Gesichtspunkten zurückzahlen. Das Gericht kritisierte zudem, dass Land und Bezirksregierungen bei der Verteilung der Hilfsgelder uneinheitliche Maßstäbe angewandt hätten. Fortuna Düsseldorf argumentiert unterdessen, dass die Verzögerungen bei der Klärung des Falls zu einem Wettbewerbsnachteil geführt hätten – insbesondere, weil der Verein während der Pandemie durch Geisterspiele finanzielle Einbußen erlitt.

Beide Seiten haben nun vier Wochen Zeit, um eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Sollte es zu einer Verständigung kommen, müsste der Club seine Klage teilweise zurücknehmen. Das Münsteraner Gericht deutete zudem an, dass das ursprüngliche Urteil der Vorinstanz selbst im Falle einer Berufung voraussichtlich Bestand hätte.

Entscheidend ist, ob Fortuna Düsseldorf einen Teil der 1,7 Millionen Euro an Pandemie-Hilfen zurückerstatten muss. Eine Einigung würde bedeuten, dass der Verein eine Teilrückzahlung von unter 500.000 Euro akzeptiert. Scheitern die Verhandlungen, könnte sich der Prozess weiter hinziehen – mit der Folge, dass die Gelder weiterhin gesperrt bleiben und der Club mit anhaltender finanzieller Unsicherheit konfrontiert wäre.

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