12 April 2026, 14:16

Abass Baraou kämpft um Box-Geschichte: Titelvereinigung in Puerto Rico

Schwarzes und weißes Foto von zwei Boxern in einem Ring mit einem Schiedsrichter links und Zuschauern im Hintergrund, betitelt mit "Jack Johnson vs Frank Morgan".

Abass Baraou kämpft um Box-Geschichte: Titelvereinigung in Puerto Rico

Abass Baraou wird am 31. Januar 2026 als Deutschlands einziger Box-Weltmeister in den Ring steigen. Der 31-Jährige aus dem Ruhrgebiet trifft in San Juan, Puerto Rico, auf Xander Zayas – mit der Chance, die Titel im Halbmittelgewicht zu vereinen. Sein jüngster Sieg in New Orleans markierte einen historischen Moment für den deutschen Boxsport auf US-amerikanischem Boden.

Baraou sicherte sich im September den WBA-Gürtel, nachdem er Yoenis Tellez in New Orleans besiegt hatte. Dieser Triumph machte ihn zum ersten deutschen Boxer seit Max Schmeling im Jahr 1930, der einen WM-Titel in den USA gewann – mit Ausnahme von Noel Mikaelians Erfolg 2023. Seine Profibilanz steht nun bei 17 Siegen und nur einer Niederlage.

Das bevorstehende Duell gegen Zayas kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Baraous Vertrag mit der Promotionsfirma Wasserman lief nach dem Kampf gegen Tellez aus, sodass er derzeit ohne festen Promoter dasteht. Er wird den Kampf als vertragsfreier Boxer bestreiten – eine seltene Position für einen amtierenden Weltmeister.

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Bei einem Sieg könnte Baraou in die Riege der ganz Großen des deutschen Boxsports aufsteigen. Bisher gelang es nur zwei Boxern – Dariusz "Tiger" Michalczewski und Sven Ottke –, Titel mehrerer großer Verbände zu vereinen. Ein Erfolg in Puerto Rico würde ihn auf denselben Weg bringen.

Der Kampf in San Juan bietet Baraou die Möglichkeit, einen weiteren Gürtel seiner Sammlung hinzuzufügen. Ein Sieg würde zudem seinen Status als Deutschlands einziger aktueller Weltmeister festigen. Das Duell markiert ein weiteres Kapitel seines rasanten Aufstiegs seit seinem Wechsel ins Profilager.

Quelle