A3-Vollsperrung im November: Fünf Brücken werden abgerissen und neu gebaut
Mirjana SchachtA3-Vollsperrung im November: Fünf Brücken werden abgerissen und neu gebaut
Großsperrung der A3: Umleitungen zwischen Emmerich-Ost und Rees Anfang November
Anfang November kommt es zu einer umfangreichen Vollsperrung der Autobahn A3 zwischen Emmerich-Ost und Rees. Die Maßnahme dient dem Abriss und Neubau von fünf veralteten Brücken, die den heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr entsprechen. Autofahrer werden aufgefordert, rechtzeitig Ausweichrouten zu planen, da auch wichtige Parkplätze und ein Rasthof betroffen sein werden.
Die A3 wird in beiden Fahrtrichtungen ab dem 7. November 2025 um 20:00 Uhr bis zum 10. November 2025 um 5:00 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wird über die A42 und A57 umgeleitet, wobei auch lokale Straßen in die Umleitungsstrecken einbezogen werden. Fahrende aus Richtung Emmerich-Ost folgen der Umleitungsstrecke U6a in Richtung Rees, während Reisende aus Rees die U15 über die B220 nach Emmerich nutzen sollen.
Fünf Brücken müssen ersetzt werden: Holländer Deich, Wiesenstraße, Regenittstraße, Budberger Straße und Waldkreuzweg – sie stammen aus den 1960er-Jahren und erfüllen die aktuellen Belastungsanforderungen nicht mehr. Die maroden Bauwerke stellen ein Risiko für die Verkehrssicherheit dar. Die neuen Brücken werden die Tragfähigkeit erhöhen und die Straßenverhältnisse insgesamt verbessern.
Neben der Autobahnsperrung bleibt auch der Rasthof Millingen wegen der Bauarbeiten an der Holländer-Deich-Brücke bis Januar 2026 geschlossen. Die Parkplätze Kälberweide, Löwenberger Landwehr und Hetter werden bereits ab 7:00 Uhr am 7. November 2025 gesperrt.
Die Brücken sind wichtige Verkehrsadern für die Region und ermöglichen unter anderem die Erschließung landwirtschaftlicher Flächen sowie die Mobilität der Anwohner. Die Sperrung der A3 und der Brückenneubau bringen zwar kurzfristige Einschränkungen mit sich, langfristig profitieren jedoch Verkehrssicherheit und Infrastruktur von den Modernisierungsmaßnahmen. Bis dahin müssen Autofahrer die ausgewiesenen Umleitungen nutzen, während lokale Unternehmen und Landwirte mit vorübergehenden Beeinträchtigungen rechnen. Das Projekt stellt einen bedeutenden Schritt für die Verbesserung des regionalen Verkehrsnetzes dar.






