26 April 2026, 06:13

Wirtschaft im Bergischen Land: Umsatzrückgänge und schwache Nachfrage belasten Unternehmen

Schwarze und weiße Fotografie eines Fabrikgebäudes mit Arbeitern, die an einer Maschine arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Wirtschaft im Bergischen Land: Umsatzrückgänge und schwache Nachfrage belasten Unternehmen

Unternehmen im Bergischen Land kämpfen mit wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Nur ein kleiner Teil der Betriebe bewertet seine Lage als gut – viele melden rückläufige Umsätze und eine schwache Nachfrage. Die Sorge vor weiteren Einbrüchen breitet sich unter den heimischen Unternehmen aus.

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Die neuesten Zahlen belegen einen deutlichen Vertrauensverlust in der Region. Lediglich 19 Prozent der Unternehmen stufen ihre wirtschaftliche Situation als gut ein, 48 Prozent bezeichnen sie als befriedigend. Gleichzeitig gibt jedes dritte Unternehmen zu, dass die Geschäfte schlecht laufen.

Fast die Hälfte aller Betriebe verzeichnet in diesem Jahr sinkende Umsätze. Besonders hart trifft es die Industrie: 60 Prozent der Unternehmen arbeiten unter ihrer vollen Kapazität. Dünne Auftragsbücher belasten vor allem die Industrie und den Großhandel.

Hohe Kosten und Bürokratie verschärfen die Lage zusätzlich. Die Unternehmen nennen vor allem Energieausgaben, Lohnkosten und hohe Steuern als zentrale Probleme. Mehr als die Hälfte der Industriebetriebe plant nun, die Investitionen zu kürzen.

Trotz der Abschwungphase bleiben einige Herausforderungen bestehen: Rund ein Viertel der Unternehmen hat weiterhin Schwierigkeiten, offene Stellen zeitnah zu besetzen. Auch der allgemeine Geschäftsklima-Index hat sich verschlechtert und liegt nun bei minus 14,8 Punkten.

Die Umfrage zeichnet ein düsteres Bild für die Wirtschaft im Bergischen Land. Bei sinkenden Umsätzen, schrumpfenden Investitionen und steigenden Kosten rechnen viele Betriebe mit einer weiteren Verschärfung der Lage. Die Unternehmen der Region stehen damit vor einer doppelten Belastung: schwache Nachfrage und anhaltende Probleme bei der Fachkräftesuche.

Quelle