Wiesbadens Kürbissuppen-Fest begeistert mit Kunst, Suppe und Gemeinschaftsgefühl
Heinz-Josef ZirmeWiesbadens Kürbissuppen-Fest begeistert mit Kunst, Suppe und Gemeinschaftsgefühl
Wiesbadens Kürbissuppen-Fest lockte am Samstagmorgen etwa zwei Dutzend Besucher an
Das Fest feierte Kürbisse in allen Formen und Größen – von winzigen Hokkaido-Sorten bis zu meterhohen Prunkstücken. Neben kulinarischen Köstlichkeiten und Kunst brachte die Veranstaltung Menschen jeden Alters und jeder Herkunft zusammen.
Herzstück des Festes war eine beeindruckende Kürbisskulptur auf dem Dern'schen Gelände. Ursprünglich 2004 für den Wiesbadener Kunstsommer geschaffen, entwickelt sich das Werk jedes Jahr weiter und verbindet natürliches Wachstum mit künstlerischer Gestaltung. Auf öffentlichen Wunsch hin wurde es später an seinen heutigen Platz neben dem Wochenmarkt verlegt.
Die Besucher begnügten sich jedoch nicht mit der Bewunderung der Skulptur – sie lebten die verspielten Traditionen des Festes aktiv mit. Wer die gespendete Kürbissuppe kosten wollte, musste zunächst die "Ode an den Kürbis" anstimmen. Im Zeichen von "Geben und Nehmen" wurden Rezepte ausgetauscht und Geschichten geteilt.
Das Fest hat sich zu einem lokalen Highlight entwickelt, das Kultur, Genuss und Gemeinschaft vereint. Ob durch Suppe, Gesang oder Skulptur – für jeden war etwas dabei.
Das Kürbissuppen-Fest gab Wiesbadens Kürbisskulptur einen neuen Sinn. Gleichzeitig schuf es einen Raum, um Essen, Kunst und Bräuche zu teilen. Die Veranstalter hoffen, dass das Fest weiter wächst – ganz wie die Kürbisse, die es ehrt.






