Tom Tenostendarp mit 92,7 Prozent als Vredens Bürgermeister wiedergewählt
Heinz-Josef ZirmeTom Tenostendarp mit 92,7 Prozent als Vredens Bürgermeister wiedergewählt
Tom Tenostendarp ist mit einer überwältigenden Zustimmung von 92,7 Prozent als Bürgermeister von Vreden wiedergewählt worden. Das Ergebnis bestätigt die starke lokale Unterstützung für seine Führung in der kleinen, aber wirtschaftlich dynamischen Stadt. Neben seinem Bürgermeisteramt trägt er zudem den historischen Titel eines Burgherrn von Burg Vreden.
Vor fünf Jahren kehrte Tenostendarp nach seinem Studium in Köln in seine Heimatstadt zurück und wurde zum zweitjüngsten Bürgermeister Nordrhein-Westfalens gewählt. Seither setzt er sich sowohl für wirtschaftliches Wachstum als auch für das Wohl der Gemeinschaft ein.
Vredens Wirtschaft floriert mit über 6.000 Pendlerinnen und Pendlern sowie 11.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen. Der lokale Gewerbepark soll nun um 60 Hektar erweitert werden und damit eine Gesamtfläche von 180 Hektar erreichen – der zweitgrößte im Münsterland. Trotz dieses Wachstums betont Tenostendarp die Notwendigkeit von bezahlbarem Wohnraum, um die Mittelschicht in der Region zu halten und Fachkräfte anzuziehen.
Der Bürgermeister hat sich auch langfristigen Herausforderungen gewidmet, etwa mit der Einrichtung eines "Jugendcampus" mit Angeboten für Kinder und Jugendliche. Dieses Projekt soll junge Menschen fördern und zukünftigen sozialen Problemen vorbeugen. Gleichzeitig erzeugt Vreden bereits 140 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energien, doch Netzkapazitätsengpässe verhindern bisher sinkende Energiekosten für die Bürgerinnen und Bürger.
Über lokale Projekte hinaus rät Tenostendarp anderen jungen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zu einer engen Zusammenarbeit mit ihren Stadträten. Zudem hebt er die Bedeutung der Wertschätzung für das Engagement der kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Umsetzung einer effektiven Verwaltung hervor.
Tenostendarps Wiederwahl spiegelt das Vertrauen in seine Vision für die Zukunft Vredens wider. Die Stadt setzt weiterhin auf einen Ausgleich zwischen industrieller Expansion, Wohnraumförderung und Jugendinitiativen. Sein Ansatz verbindet wirtschaftlichen Ehrgeiz mit praktischer Unterstützung für Bürgerinnen, Bürger und die Teams der Kommunalverwaltung.






