Tausende protestieren in Köln gegen Rassismus und Rechtsextremismus am internationalen Aktionstag
Mirjana SchachtTausende protestieren in Köln gegen Rassismus und Rechtsextremismus am internationalen Aktionstag
Über tausend Menschen zogen am Samstag durch Köln, um gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt. Unter dem Motto "Köln nimmt Stellung" schlossen sich Veranstalter und Teilnehmer zusammen, um ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.
Der Demonstrationszug startete am Südermannplatz, wo sich die Menge versammelte, bevor sie entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz zog. Viele trugen bunte Fahnen und hielten Schilder mit Parolen wie "Herz statt Hass" – eine direkte Gegenposition zur rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Auch ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly, bekannt für seine Spottaktionen gegen die AfD, schloss sich in der Nähe des Rudolfplatzes dem Zug an.
Die Polizei hatte mit bis zu 10.000 Teilnehmern gerechnet, doch erste Schätzungen gingen von etwas mehr als 1.000 Demonstranten aus. Trotz der geringeren Teilnehmerzahl blieb die Stimmung engagiert und lebendig. Ähnliche Kundgebungen fanden in anderen deutschen Städten statt, wobei die genauen Zahlen dort nicht gemeldet wurden.
Die Protestaktion war Teil eines breiteren Aufrufs lokaler Initiativen, sich gegen Rassismus zu stellen. Die Veranstalter betonten die Bedeutung von Solidarität an einem Tag, der weltweit dem Kampf gegen rassistische Diskriminierung gewidmet ist.
Die Demonstration in Köln endete friedlich, wobei die Teilnehmer ihre klare Haltung gegen Rassismus und rechtsextreme Politik zum Ausdruck brachten. Die Veranstaltung unterstrich die anhaltenden Bemühungen, Diskriminierung in Deutschland entgegenzutreten. Lokale Gruppen setzen sich weiterhin für mehr Bewusstsein und konkrete Maßnahmen in Sachen Gleichberechtigung und Inklusion ein.






