22 March 2026, 20:21

Brüder schmuggeln über 11.000 Zigaretten am Flughafen Dortmund

Ein brauner Papiertüte, die wie eine Granate aussieht, mit einem Seil verschnürt und auf einem Tisch platziert, mit einer Zigarette daneben.

Brüder schmuggeln über 11.000 Zigaretten am Flughafen Dortmund

Zwei Brüder im Alter von 24 und 29 Jahren sind am Flughafen Dortmund dabei erwischt worden, mehr als 11.000 Zigaretten illegal nach Deutschland zu schmuggeln. Zollbeamte hielten sie am 21. November 2025 am "grünen Ausgang" auf, nachdem sie auffälliges Verhalten bemerkt hatten. Den Männern drohen nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung strafrechtliche Ermittlungen.

Der Vorfall ereignete sich, als die beiden Männer getrennt den grünen Zollbereich passierten, in dem keine Deklaration erforderlich ist. Zunächst gaben sie an, allein zu reisen, doch die Behörden stellten später fest, dass es sich um Brüder handelte.

Der ältere Mann hatte 8.420 Zigaretten bei sich, teilweise in seiner Kleidung versteckt, während der jüngere 3.200 Stück mitführte, ebenfalls gut getarnt. Alle Zigaretten trugen bulgarische Steueraufkleber, und die Vielfalt der Marken deutete auf gewerbliche Absichten hin, nicht auf privaten Gebrauch. Da in diesem Fall keine Freimengen galten, beschlagnahmten die Beamten die gesamte Ware.

Zollbeamte schätzen den versuchten Steuerbetrug auf etwa 2.500 Euro. Der Fall reiht sich in eine bundesweite Entwicklung ein: Zwischen 2023 und 2025 registrierten die deutschen Behörden rund 1.200 Fälle von Tabakschmuggel. Aus den jährlichen Zollberichten gehen 420 Fälle für 2023, 380 für 2024 und 400 für 2025 hervor.

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Die Zigaretten wurden eingezogen, und beiden Männern drohen nun rechtliche Konsequenzen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Zollbehörden, den Tabakschmuggel zu bekämpfen, der in den letzten Jahren ein hartnäckiges Problem geblieben ist. Die Behörden beobachten und dokumentieren solche Vorfälle weiterhin in ihren jährlichen Statistiken.

Quelle