27 March 2026, 10:13

Solingen fördert Demokratieprojekte mit 42.000 Euro gegen Extremismus

Plakat für die Coalition Nationale, eine nicht-regierungsgebundene Initiative, mit einer Gruppe von Menschen, die einen Hammer und eine Sichel halten, und Textinformationen über die Organisation.

Solingen fördert Demokratieprojekte mit 42.000 Euro gegen Extremismus

Vereine in Solingen können sich jetzt um Fördergelder für Projekte bewerben, die demokratische Werte stärken und Extremismus bekämpfen. Insgesamt stehen 42.000 Euro zur Verfügung, wobei jede geförderte Initiative bis zu 3.500 Euro erhalten kann. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 22. April.

Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!", das im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Solingen lokale Vorhaben unterstützt. Gefördert werden können Bildungsworkshops, kulturelle Veranstaltungen, Aufklärungskampagnen oder Aktionstage. Alle Projektvorschläge müssen sich an den Zielen des Programms orientieren – der Förderung von Toleranz und bürgerlichem Engagement.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein Beirat des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage prüft die Anträge und gibt Anfang Mai die Entscheidungen bekannt. Erfolgreiche Projekte setzen Schwerpunkte in den Bereichen demokratische Teilhabe, Vielfalt oder Extremismusprävention. Weitere Informationen sowie die Antragsformulare sind unter nrweltoffen-solingen.de abrufbar.

Die Partnerschaft für Demokratie Solingen wird bis 2026 weiterhin vom Bund gefördert. Ähnliche Demokratiepartnerschaften gibt es bundesweit, wobei die genaue Zahl der geförderten Kommunen in diesem Jahr noch nicht feststeht.

Die Initiative bietet lokalen Organisationen die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für gemeinwohlorientierte Projekte zu erhalten. Mit einer klaren Frist und festen Kriterien haben Initiativen bis zum 22. April Zeit, ihre Ideen einzureichen. Die Vergabe der Mittel erfolgt nach Maßgabe der demokratiefördernden und extremismuspräventiven Prioritäten des Programms.

Quelle