07 April 2026, 20:18

Schwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung

Schwarzes und weißes Bild einer entgleisten Bahn mit Trümmern auf den Schienen, ein Fahrzeug im Vordergrund und eine Gruppe von Menschen in der Nähe, mit einer Brücke, Strommasten und Drähten im Hintergrund.

Schwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung

Schwerverletzter nach Zugunfall am Bahnhof Leichlingen

Ein 27-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend am Bahnhof Leichlingen von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 17:25 Uhr und führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr der Region. Rettungskräfte brachten den Verletzten mit einer Kopfverletzung per Hubschrauber in ein nahegelegenes Universitätsklinikum.

Der Mann hatte sich mit seinem Handy beschäftigt und stand dabei zu nah am Bahnsteigrand. Ein vorbeifahrender ICE-Hochgeschwindigkeitszug traf ihn, bevor er reagieren konnte. Der Lokführer löste sofort eine Notbremsung aus und gab Warnsignale, doch der Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern.

Die Bahnstrecke zwischen Leverkusen-Opladen und dem Bahnhof Leichlingen wurde nach dem Vorfall vorübergehend gesperrt. Züge fielen aus oder wurden umgeleitet, während die Behörden die Unfallstelle untersuchten.

Die Bundespolizei erinnerte nach dem Unfall eindringlich an die Sicherheitsvorschriften in Bahnhöfen. Reisende wurden aufgefordert, ausreichend Abstand zum Bahnsteigrand zu halten und sich nicht – insbesondere durch Handys – ablenken zu lassen.

Der verletzte Mann befindet sich weiterhin nach seiner Notverlegung in stationärer Behandlung. Der Vorfall hat zu erneuten Appellen für mehr Vorsicht im Umgang mit Zügen geführt. Der Zugverkehr auf der betroffenen Strecke wurde inzwischen wieder aufgenommen, allerdings kam es noch stundenlang zu Verspätungen.

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