13 April 2026, 12:12

Schüler sammeln Spenden für Kriegsgräber und Friedensarbeit in Enger

Große Gruppe von Menschen an Tischen in einem Raum mit Flaggen auf der rechten Seite, eine Wand im Hintergrund, Papiere und Gegenstände auf den Tischen, einigestehend in der Nähe eines Podiums mit einem Mikrofon, Deckenleuchten und ein Projektor.

Schüler sammeln Spenden für Kriegsgräber und Friedensarbeit in Enger

Schüler der Klasse 9d des Widukind-Gymnasiums beteiligen sich an Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

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Die Neuntklässler des Widukind-Gymnasiums engagieren sich im Rahmen einer Spendenaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Während des gesamten Novembers sammeln sie im E-Center, in der Innenstadt sowie in den umliegenden Wohnvierteln Geldspenden. Ihre Initiative unterstützt eine Organisation, die in hohem Maße auf öffentliche Zuwendungen angewiesen ist.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge widmet sich der Dokumentation, Erhaltung und Pflege der Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland. Zudem berät er Angehörige, Behörden und Einzelpersonen bei der Suche nach Kriegsgräbern. Ein weiterer zentraler Bestandteil seiner Arbeit sind Bildungsprogramme für Jugendliche – sowohl in Deutschland als auch international –, die der Friedensförderung dienen.

Das Engagement der Schüler fällt in eine Zeit, in der Krieg für die jüngere Generation durch den Konflikt in der Ukraine eine bedrückende Realität geworden ist. Ihre Teilnahme an den jährlichen Haus- und Straßensammlungen stößt bei lokalen Verantwortungsträgern auf Anerkennung. Engers Bürgermeister Stefan Böske lobte ihren Mut, sich für die Ziele des Volksbundes einzusetzen.

Bianca Krutemeyer, Geschäftsführerin der Herforder Geschäftsstelle, bedankte sich für das Engagement der Schüler. Da der Volksbund seine Arbeit weitgehend aus Spenden finanziert, sind solche Initiativen von entscheidender Bedeutung für die Fortführung seiner Projekte.

Die von der Klasse 9d gesammelten Mittel werden dazu beitragen, die Pflege von Kriegsgräbern und die Unterstützung von Angehörigen zu sichern. Gleichzeitig unterstreicht ihr Beitrag die anhaltende Relevanz von Friedensbildung unter Jugendlichen. Die Spendenaktion läuft noch bis Ende November in Enger und der Umgebung.

Quelle