Routinekontrolle am Bonner Hauptbahnhof führt zur Festnahme eines Raubverdächtigen
Mirjana SchachtRoutinekontrolle am Bonner Hauptbahnhof führt zur Festnahme eines Raubverdächtigen
Bei einer Routinekontrolle der Bundespolizei am Bonner Hauptbahnhof wurde am 18. März ein 20-jähriger Mann festgenommen. Der junge Mann, der ohne gültiges Ticket in einen Intercity-Express eingestiegen war, stellte sich später als gesucht wegen einer schweren Straftat in Koblenz heraus.
Beamte hielten den Mann während einer standardmäßigen Kontrolle am Bahnhof an. Auf die Bitte um Ausweispapiere gab er zunächst an, keine bei sich zu tragen.
Eine Überprüfung seiner Personalien förderte jedoch schnell seine wahre Identität zutage. Dabei zeigte sich, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Kriminalkommissariats Koblenz wegen des Verdachts auf schweren Raub vorlag.
Die Polizei nahm ihn daraufhin vorläufig fest. Später wurde er den zuständigen Behörden übergeben, um sich wegen des mutmaßlichen Raubüberfalls sowie wegen Schwarzfahrens zu verantworten.
Die Festnahme ergab sich aus einer einfachen Ticketkontrolle, die einen weitaus schwerwiegenderen Fall aufdeckte. Dem Mann drohen nun juristische Konsequenzen wegen des Raubvorwurfs sowie wegen Fahrens ohne gültigen Fahrausweis. Weitere Anklagepunkte wurden bisher nicht bekannt.






