Rheinmetalls Aktie stürzt ab – warum Anleger trotz Rüstungsdeals skeptisch bleiben
Gerlinde HeinrichRheinmetalls Aktie stürzt ab – warum Anleger trotz Rüstungsdeals skeptisch bleiben
Rheinmetalls Aktienkurs erreicht neues Tief – trotz aktueller Auftragserfolge
Trotz jüngster Geschäftserfolge ist der Aktienkurs von Rheinmetall auf ein neues Rekordtief gefallen. Heute gab das Papier erneut um 1,2 % nach, nachdem es am Vortag bereits um 2,5 % eingebrochen war. Anleger zeigen sich unbeeindruckt von den letzten Entwicklungen des Konzerns, darunter ein großer Rüstungsauftrag in Italien.
Das Joint Venture des Unternehmens mit Leonardo hat seinen ersten Großauftrag an Land gezogen: Die Lieferung von 21 hochmodernen Kampfpanzern an das italienische Heer. Der Deal ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms der italienischen Regierung in Höhe von 20 Milliarden Euro.
Dennoch setzt sich der Abwärtstrend der Rheinmetall-Aktie fort. Der Kurs liegt derzeit bei 1.707 Euro – deutlich unter dem durchschnittlichen Zielwert der Analysten von 2.150 Euro. Auch aktuelle Ankündigungen, etwa zu neuen Lasersystemen und Munitionsfabrik-Projekten, konnten das Vertrauen der Investoren nicht stärken.
Vorstandschef Armin Papperger versicherte den Märkten, dass ein Umsatzrückgang von 4 % im ersten Halbjahr bis Jahresende ausgeglichen werde. Der nächste Quartalsbericht, der am 6. November erwartet wird, soll solide Ergebnisse zeigen. Viele Analysten rechnen mit Aufwärtskorrekturen bei den Prognosen.
Doch selbst der jüngste Auftragserfolg hat den Kursverfall nicht stoppen können. Die Aktie bleibt weit unter der angestrebten Marke von 2.150 Euro. Die anstehenden Finanzzahlen könnten weitere Aufschlüsse über die Performance und die Aussichten des Unternehmens liefern.






