Rheinbergs Müllproblem: Illegale Abfallentsorgung nach Glasrecycling-Änderungen nimmt zu
Heinz-Josef ZirmeRheinbergs Müllproblem: Illegale Abfallentsorgung nach Glasrecycling-Änderungen nimmt zu
Rheinberg kämpft mit zunehmender illegaler Müllentsorgung nach Änderungen beim Glasrecycling
Nach Umstellungen im Glasrecyclingservice hat Rheinberg erneut mit illegalen Müllablagerungen zu kämpfen. Das Problem hat sich verschärft, sodass die Beseitigungskosten die festen Gebühren übersteigen, die an das Entsorgungsunternehmen DLB gezahlt werden. Zwar stehen den Bürgern weniger Möglichkeiten zur Glasentsorgung zur Verfügung, doch es gibt weiterhin Alternativen.
DLB hatte kürzlich die Altglascontainer an drei Standorten entfernt: in der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße. Dennoch bleiben Ersatzcontainer in der Buchenstraße, Erlenstraße und Römerstraße bestehen. Das Unternehmen erhält von Der Grüne Punkt eine Pauschalzahlung für die Instandhaltung und Reinigung dieser Flächen – doch die Mittel reichen nicht mehr aus, um die steigenden Kosten für die Beseitigung illegal abgelagerter Abfälle zu decken.
In der Stadt häufen sich vor allem an den verbleibenden Containerstandorten illegale Müllentsorgungen. Die Behörden weisen darauf hin, dass unsachgemäße Abfallentsorgung gegen die öffentliche Ordnung verstößt und mit Bußgeldern geahndet werden kann. Um das Problem einzudämmen, werden Zeugen aufgefordert, Vorfälle beim Ordnungsamt Rheinberg oder der Abfallberatung zu melden.
Wer Glas ordnungsgemäß entsorgen möchte, findet eine aktualisierte Liste der Containerstandorte auf der städtischen Website unter www.rheinberg.de. Alternativ kann der Abfall über die private Mülltonne oder gegen eine geringe Gebühr im Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof abgegeben werden.
Die Reduzierung der Glasrecyclingstellen hat zu mehr illegalen Müllablagerungen geführt und belastet den städtischen Reinigungsetat. Die Bürger müssen die verbleibenden Container korrekt nutzen, andernfalls drohen Strafen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin und werben für eine sachgerechte Abfallentsorgung über die bestehenden Möglichkeiten.






