Osteraths Zukunft zwischen Wachstum und dörflichem Charme wird konkret
Gerlinde HeinrichOsteraths Zukunft zwischen Wachstum und dörflichem Charme wird konkret
Osterath, ein Stadtteil von Meerbusch, steht vor tiefgreifenden Veränderungen im Rahmen eines städtischen Entwicklungsprojekts. Der Bezirk gilt als das Gebiet mit dem größten Wachstumspotenzial in der Stadt. Nun arbeitet ein spezialisiertes Team daran, seine Zukunft zu gestalten – ohne dabei den dörflichen Charme zu verlieren.
Die Stadt hat mit Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller zwei Projektmanager beauftragt, die die Umgestaltung Osteraths leiten sollen. Ihr Büro befindet sich im Familienzentrum in der Bommershöfer Weg 3. Ab Mitte Juni stehen sie den Bürgerinnen und Bürgern nicht nur wie bisher donnerstags, sondern zusätzlich jeden Montag von 10 bis 17 Uhr vor Ort für Gespräche zur Verfügung.
Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt über das Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ des Städtebauförderungsfonds. Grundlage der Pläne ist ein Integriertes Handlungskonzept (IHKO), das 23 konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Aufwertung des Stadtteils vorsieht. Ein zentraler Baustein ist die Erarbeitung eines Quartiersentwicklungskonzepts, das die langfristige Entwicklung steuern soll.
Das Leitmotiv der Neugestaltung lautet: „Stärkung der kleinstädtischen Strukturen mit ländlichem Charme“. Ziel ist es, den Stadtteil zu modernisieren, ohne seine gewachsene Identität und Attraktivität zu gefährden.
Mit dem nun eingesetzten Projektteam, festen Sprechstunden für die Bürgerbeteiligung sowie gesicherter Förderung und einem detaillierten Maßnahmenplan sind die Weichen für die Umsetzung gestellt. Im Mittelpunkt bleibt der Ausgleich zwischen Wachstum und Bewahrung des traditionellen Charakters Osteraths.






