15 April 2026, 14:17

NRW verzeichnet 2024 mehr Hausmüll – doch die Pandemie-Spitzen bleiben unerreicht

Ein Haufen Müll einschließlich eines Plastikbehälters, Kleidung und anderer Gegenstände, die auf dem Boden neben einem Zaun verstreut sind, mit Pflanzen und Gras im Hintergrund.

Fast eine halbe Tonne Müll pro Person pro Jahr - NRW verzeichnet 2024 mehr Hausmüll – doch die Pandemie-Spitzen bleiben unerreicht

Nordrhein-Westfalen produzierte 2024 8,2 Millionen Tonnen Hausmüll – ein Anstieg um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die aktuellen Zahlen zeigen einen Durchschnitt von 454,2 Kilogramm Abfall pro Einwohner. Experten zufolge hat sich der deutliche Anstieg während der Pandemie jedoch inzwischen normalisiert.

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In den Pandemiejahren war das Müllaufkommen in der Region stark gestiegen. 2020 und 2021 fielen pro Kopf 480,4 bzw. 491,7 Kilogramm Abfall an. Als Gründe galten der Boom bei Online-Bestellungen, Essenslieferungen und Gartenaktivitäten, die den Anteil an Bioabfällen erhöhten.

Vor der Pandemie lag der Durchschnitt noch bei 479,4 Kilogramm pro Person (2014). Mittlerweile macht der Restmüll fast 40 Prozent des Gesamtaufkommens in Nordrhein-Westfalen aus. Trotz des jüngsten Anstiegs verzeichnet der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) keinen klaren langfristigen Trend zu steigenden Müllmengen.

Die Zahlen für 2024 zeigen eine leichte Erholung, doch die Spitzenwerte aus den Lockdown-Phasen wurden nicht wieder erreicht. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiter, da sich die Verbrauchergewohnheiten ändern.

Die Daten von 2024 belegen einen moderaten Anstieg, wobei das Niveau unter den Pandemie-Höchstständen bleibt. Der Restmüll stellt den größten Anteil, während die Pro-Kopf-Werte stabil geblieben sind. Die zuständigen Stellen werden die Müllentwicklung in der Region weiterhin im Blick behalten.

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