29 April 2026, 20:12

NRW-Pendler setzen 2024 weiter auf das Auto – trotz kurzer Arbeitswege

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngeleis mit mehreren Menschen in der Nähe, das 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation.' bewirbt.

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen 2024 weiter auf das Auto – trotz kurzer Arbeitswege

Fast fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen pendelten 2024 in eine andere Stadt zur Arbeit – ein leichter Anstieg um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten Beschäftigten waren nach wie vor auf das Auto angewiesen, um täglich zur Arbeitsstelle zu gelangen.

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Wie die aktuellen Zahlen zeigen, benötigten 69 Prozent der Pendler weniger als 30 Minuten für den Arbeitsweg. Doch 6 Prozent hatten lange Fahrten von über einer Stunde pro Strecke. Die beliebtesten Ziele für diejenigen, die die Stadtgrenzen überquerten, waren Köln, Düsseldorf und Essen.

Das Auto blieb mit fast sieben von zehn Berufstätigen das mit Abstand häufigste Verkehrsmittel. Der öffentliche Nahverkehr wurde von 14 Prozent der Pendler genutzt, während 10 Prozent mit dem Fahrrad fuhren und 6 Prozent zu Fuß gingen. Gleichzeitig arbeiteten 4,4 Millionen Beschäftigte in derselben Kommune, in der sie auch wohnten.

Besonders auffällig war die Gemeinde Holzwickede: Hier kamen rund 83 Prozent der Erwerbstätigen aus anderen Orten – der höchste Anteil an Einpendlern im Land.

Die Daten verdeutlichen die anhaltende Abhängigkeit vom eigenen Pkw im Berufsverkehr. Zwar blieben die meisten Arbeitswege kurz, doch eine kleine, aber bemerkenswerte Gruppe hatte mit langen Fahrzeiten zu kämpfen. Zudem bestätigen die Zahlen die anhaltende Anziehungskraft der Großstädte Köln und Düsseldorf für Berufstätige aus der gesamten Region.

Quelle