Neuer Hürther Stadtrat konstituiert sich mit 52 Mitgliedern und klaren Aufgaben
Gotthold UllmannNeuer Hürther Stadtrat konstituiert sich mit 52 Mitgliedern und klaren Aufgaben
Der neu gewählte Stadtrat von Hürth trat am 4. November 2025 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen, bei der 52 Mitglieder ihren Platz einnahmen. Bürgermeister Dirk Breuer führte die Ratsmitglieder offiziell ein und vereidigte sie, bevor die Beratungen begannen. Die Sitzung markierte den Beginn einer neuen Legislaturperiode, auf deren Agenda die Besetzung wichtiger Posten und die Bildung von Ausschüssen standen.
Die Zusammensetzung des Rates spiegelt eine vielfältige politische Vertretung wider: Die CDU stellt 22 Sitze, die SPD 11, die Grünen 8 und die AfD 6. Die Linke errang 2 Mandate, während andere Parteien jeweils einen Sitz erhielten. Durch Ausgleichsmandate erhöhte sich die Gesamtzahl auf 52 Mitglieder.
Während der Sitzung wurde Aylin Kocabeygirli (CDU) zur ersten stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt; zuvor hatte sie das Amt der zweiten Stellvertreterin inne. Sie arbeitet derzeit als Direktorin für Projektmanagement in einem Unternehmen der pharmazeutischen Dienstleistungsbranche. Regina Kaiser (Bündnis 90/Die Grünen) übernahm das Amt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin und bringt Erfahrung als Kölner Grundschullehrerin mit, zudem verfügt sie über Abschlüsse in Betriebswirtschaftslehre und Lehramt.
Der Rat konstituierte mehrere Ausschüsse, darunter den Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr (PUV), den Ausschuss für Kultur, Sport und Bäder (KSB) sowie den Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion (BSI). Zudem wurden Mitglieder für den Flurbereinigungsausschuss und den Beirat für Inklusion berufen.
Die Sitzung endete mit der Wahl der Bezirksvertreter: Peter Prinz wurde für Alstädten-Burbach bestimmt, während Michael Weber die Stadtteile Alt-Hürth und Knapsack vertritt.
Die konstituierende Sitzung legte den Grundstein für die Arbeit des Rates in der kommenden Legislaturperiode. Die Ausschüsse sind gebildet, die stellvertretenden Bürgermeisterämter besetzt und die Bezirksvertreter ernannt. Mit erweiterter Mitgliedschaft und klar definierten Rollen beginnt der Rat nun seine Arbeit.






