Eishockey-DEB-Team scheitert mit 2:5 klar an Österreich – Alarm vor Olympia-Quali
Gerlinde HeinrichEishockey-DEB-Team scheitert mit 2:5 klar an Österreich – Alarm vor Olympia-Quali
Deutschlands Eishockey-Team kassiert deutliche 2:5-Niederlage gegen Österreich
Beim zweiten Spiel des Deutschland Cups in Landshut vor heimischem Publikum musste die deutsche Mannschaft eine herbe 2:5-Schlappe gegen Österreich hinnehmen. Die Leistung des Teams ließ deutlich zu wünschen übrig – ein alarmierendes Signal vor den anstehenden Olympischen Qualifikationsspielen.
Noch hatte die deutsche Auswahl mit einem souveränen 4:1-Auftaktsieg gegen Lettland überzeugt. Doch gegen Österreich präsentierte sie sich von einer ganz anderen Seite. Mannschaftskapitän Moritz Müller bezeichnete die Vorstellung als "enttäuschend" und räumte ein, sein Team sei "einfach nicht annähernd gut genug" gewesen.
Kritik gab es vor allem an zögerlichen Entscheidungen und mangelnder Präzision auf dem Eis. Müller betonte, Österreich habe mit deutlich mehr Aggressivität gespielt, während Deutschland keine Antwort fand. Die Mannschaft kam nie in einen Spielrhythmus, was Fans und Trainer gleichermaßen frustrierte.
Angesichts der brisanten Situation in der Olympischen Qualifikation warnte Müller vor einer halbherzigen Leistung im abschließenden Spiel gegen die Slowakei: "Wir können uns nicht nur mit einem Zeh ins Wasser trauen", forderte er seine Mitspieler auf, die Intensität deutlich zu steigern.
Die Niederlage setzt Deutschland vor dem letzten Spiel unter Druck. Ein überzeugender Auftritt gegen die Slowakei ist nun entscheidend, um den Einzug in die Olympischen Spiele 2026 zu sichern. Das Team muss seine Schwächen schnell beheben, um weitere Rückschläge zu vermeiden.






