22 March 2026, 06:13

Merkur setzt 2024 auf Rekordwachstum und drängt in den US-Markt

Reihe von Spielautomaten in einem Casino, jeweils mit Text und Zahlen, die angeben, dass sie zum Verkauf stehen, begleitet von Stühlen und Deckenleuchten.

Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur setzt 2024 auf Rekordwachstum und drängt in den US-Markt

Deutscher Spielehersteller Merkur verzeichnet starkes Wachstum 2024 mit Umsätzen von 2,1 Milliarden Euro

Der deutsche Spieleanbieter Merkur hat für das Jahr 2024 ein kräftiges Wachstum gemeldet – die Umsätze stiegen auf 2,1 Milliarden Euro. Nach der Übernahme des US-amerikanischen Herstellers Gaming Arts im Jahr 2025 drängt das Unternehmen nun auf den US-Markt.

Mit diesem Schritt will Merkur sein Angebot an digitalen und physischen Glücksspielprodukten in Nordamerika ausbauen.

Die Umsätze von Merkur kletterten 2024 um 7,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Fast die Hälfte dieses Betrags – 45 Prozent – stammte aus internationalen Geschäften, was die globale Präsenz des Unternehmens unterstreicht. Mit über 100.000 Spielautomaten weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 15.300 Mitarbeiter. Nach Deutschland ist Großbritannien der zweitwichtigste Absatzmarkt.

2025 übernahm Merkur Gaming Arts, um seine Position in den USA zu stärken. Noch im selben Jahr plant das Unternehmen, 800 bis 1.000 Spielautomaten nach Nordamerika zu exportieren. Innerhalb von drei Jahren soll der jährliche Absatz auf 5.000 Geräte in den USA und Kanada steigen.

Neben klassischen Automaten baut Merkur seine Sparte für virtuelle Spiele aus. Das Unternehmen will seine Online-Umsätze steigern und digitale Spiele sowohl für Online-Plattformen als auch für stationäre Spielbanken anbieten. Die Unternehmensführung sieht in der konzentrierten Anbieterlandschaft des US-Marktes große Wachstumschancen.

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Bis 2026 peilt Merkur ein Umsatzplus von 10 Prozent an und strebt etwa 2,3 Milliarden Euro an. Dieses Wachstum soll sowohl durch traditionelle Spielautomaten als auch durch den Ausbau digitaler und virtueller Produkte getragen werden.

Die Expansion in den US-Markt erfolgt nach der Übernahme von Gaming Arts und mit Fokus auf digitale Spiele. Merkur rechnet mit einem stetigen Wachstum in Nordamerika, gestützt durch den Export von Spielautomaten und Online-Plattformen. Bei Erfolg könnten die Umsätze bis 2026 auf rund 2,3 Milliarden Euro steigen.

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