Krefeld setzt auf 29 Wasserstoffbusse bis 2027 für klimaneutralen Nahverkehr
Heinz-Josef ZirmeKrefeld setzt auf 29 Wasserstoffbusse bis 2027 für klimaneutralen Nahverkehr
Krefeld will seine Flotte an wasserstoffbetriebenen Bussen deutlich ausbauen – ein wichtiger Schritt hin zu einem klimaneutralen ÖPNV. Bis Ende 2027 sollen in der Stadt 29 Wasserstoffbusse im Einsatz sein, eine der größten Flotten dieser Art in Deutschland. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie zur Reduzierung von Emissionen und Modernisierung des lokalen Nahverkehrs.
Die Stadt hat Investitionen in Höhe von 14 Millionen Euro für die Anschaffung der neuen Busse bewilligt. Diese werden im Laufe des Jahres 2027 schrittweise geliefert und ersetzen ältere Dieselmodelle. Sobald alle 29 Fahrzeuge in Betrieb sind, werden sie etwa ein Drittel der gesamten Busflotte Krefelds ausmachen.
Der benötigte Wasserstoff stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energien, sodass der gesamte Betrieb ohne fossile Brennstoffe auskommt. Nach Schätzungen der Verantwortlichen wird der Umstieg die CO₂-Emissionen um rund 2.000 Tonnen pro Jahr verringern.
Keine andere deutsche Stadt oder Region hat bisher Pläne für ein Wasserstoffbus-Netz dieses Umfangs bis 2027 bekannt gegeben. Krefelds Ansatz hebt sich besonders durch den Fokus auf vollständig erneuerbare Energien und langfristige Nachhaltigkeit ab.
Mit der Erweiterung rückt die Stadt ihren Klimazielen näher und setzt gleichzeitig neue Maßstäbe für den öffentlichen Nahverkehr. Da fast ein Drittel der Busse mit grünem Wasserstoff fahren wird, rechnet Krefeld langfristig mit sauberer Luft und geringeren Betriebskosten. Zudem positioniert sich die Stadt als Vorreiter für nachhaltige urbane Mobilität.






