Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg startet Mahnwachen gegen fossile Energiepolitik
Heinz-Josef ZirmeKlimaschutz-Initiative Rhein-Berg startet Mahnwachen gegen fossile Energiepolitik
Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg kündigt Mahnwachen für strengere Klimaschutzmaßnahmen an
Die Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg hat eine Reihe von Mahnwachen organisiert, um mehr Druck für ambitioniertere Klimaschutzmaßnahmen auszuüben. In den kommenden Wochen wird sich die Gruppe in Bergisch Gladbach versammeln und Kritik an der aktuellen Klimapolitik der Regierung üben. Die Veranstalter warnen, dass jüngste Entscheidungen die Erreichung der Klimaziele gefährden könnten.
Die Mahnwachen finden am 11., 19., 24. und 28. November 2025 jeweils von 16 bis 18 Uhr am Konrad-Adenauer-Platz in der Fußgängerzone nahe der Hauptstraße 185 statt. Der zentrale Standort wurde bewusst gewählt, um die Öffentlichkeit auf das zu aufmerksam zu machen, was die Initiative als "entscheidenden Moment für die Klimapolitik" bezeichnet.
Besonders besorgt zeigt sich Klimaschutz Rhein-Berg über die anhaltende Fixierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auf fossile Brennstoffe. Statt den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen, werde der Bau von Gaskraftwerken vorangetrieben und die Förderung von Solar- und Windenergie gekürzt. Die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) könnte den Solarausbau zusätzlich bremsen, so die Aktivisten.
Die Initiative lehnt zudem staatliche Subventionen für neue Gaskraftwerke ab und fordert stattdessen den Ausbau großer Batteriespeicher als nachhaltigere Alternative. Sie befürchtet, dass wirtschaftliche Interessen über den Klimaschutz gestellt werden und damit langfristige Umweltziele gefährdet sind.
Mit den vier Mahnwachen will die Gruppe die Kluft zwischen den aktuellen politischen Maßnahmen und den Klimaschutzverpflichtungen aufzeigen. Angesichts stockender Erneuerbaren-Projekte und einer wachsenden Abhängigkeit von fossilen Energieträgern pocht sie auf sofortiges Handeln. Die Proteste werden fortgesetzt, solange die Regierung keine Kurskorrektur hin zu nachhaltigen Lösungen vornimmt.






