HSG Krefeld kämpft im West-Derby gegen Dormagen um den Klassenverbleib
Mirjana SchachtHSG Krefeld kämpft im West-Derby gegen Dormagen um den Klassenverbleib
HSG Krefeld empfängt Dormagen im entscheidenden West-Derby der Handball-Bundesliga
Dieses Samstag wird die Yayla-Arena in Krefeld Schauplatz eines brisanten West-Derbys zwischen der HSG Krefeld und Dormagen. Anpfiff ist um 19:30 Uhr – ein Spiel von existentieller Bedeutung im Abstiegskampf der Hausherren. Mit über 5.000 erwarteten Zuschauern wird die Partie nicht nur sportlich, sondern auch logistisch eine Herausforderung.
Denn die Yayla-Arena muss innerhalb von nur 19 Stunden vom Eishockey-Stadion zur Handball-Halle umfunktioniert werden. Unmittelbar nach dem Ende des Eishockey-Spiels am Vortag beginnt ein 15-köpfiges Team mit dem Umbau, der bis 18 Uhr am Samstag abgeschlossen sein muss.
Für die HSG ist es bereits der vierte Auftritt in dieser Saison in der Multifunktionsarena. Während die Mannschaft sonst zwischen 1.500 und 2.500 Zuschauer anzieht, steigt die Zahl bei Derbys meist auf rund 3.000. Doch das kommende Duell könnte mit über 5.000 Fans einen neuen Rekord aufstellen.
Trainer Mark Schmetz blickt nach den jüngsten starken Leistungen optimistisch auf die Partie. "Wir wollen diese Dynamik mitnehmen", betont er vor dem alles entscheidenden Spiel. Geschäftsführer André Schicks bezeichnet solche Begegnungen als "Höhepunkte des Jahres – aber auch als logistische Mammutaufgabe". Jeder Punkt ist für die Krefelder im Kampf um den Klassenverbleib Gold wert.
Als Zweitligist geht die HSG mit enormem Druck in die Partie, um dringend benötigte Zähler zu holen. Gelingt der reibungslose Umbau der Arena und zeigt das Team eine starke Heimatleistung, könnte dies den Ausschlag im Abstiegskampf geben. Nun gilt es, der hohen Erwartungshaltung gerecht zu werden.






