07 May 2026, 16:25

Henkel drohen Millionenbelastungen durch explodierende Rohstoffkosten bis 2026

Balkendiagramm, das den Verbraucherpreisindex von Oktober 2020 bis Oktober 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel drohen Millionenbelastungen durch explodierende Rohstoffkosten bis 2026

Henkel kämpft mit steigenden Materialkosten und muss mit Hunderten Millionen Euro an Zusatzbelastungen rechnen. Das Unternehmen hat bereits die Preise im Industriegeschäft angehoben und prüft weitere Maßnahmen. Konzernchef Carsten Knobel warnt, dass auch die Verbraucherpreise 2026 steigen könnten, falls der Kostendruck anhält.

Die Rohstoffkosten für Henkel sind um einen hohen einstelligen Prozentsatz gestiegen. Diese Entwicklung belastet das Unternehmen mit zusätzlichen Ausgaben von 400 bis 500 Millionen Euro. Als Reaktion hat der Konzern begonnen, Verträge mit Lieferanten neu zu verhandeln und die Marktpreise dort anzupassen, wo es möglich ist.

Im Industriebereich, insbesondere bei Klebstoffen, sind die Preiserhöhungen bereits in Kraft getreten. Doch im Konsumentengeschäft gestaltet sich die Lage schwieriger. Angesichts der finanziellen Belastung vieler Haushalte birgt eine Preisanhebung bei Alltagsprodukten das Risiko von Kundenunmut.

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Knobel schließt nicht aus, dass auch die Verbraucherpreise 2026 steigen könnten, sollte der Kostendruck bestehen bleiben. Das Unternehmen erwägt zudem selektive Preisanpassungen im Zusammenhang mit neuen Produktinnovationen. Dennoch bleibt die Unsicherheit groß – eine präzise Prognose zu den künftigen Kostenentwicklungen gibt Henkel nicht ab.

Um die steigenden Kosten abzufedern, setzt Henkel auf Verhandlungen mit Zulieferern und gezielte Preisanpassungen. Falls die Ausgaben weiter klettern, könnten Verbraucher ab 2026 mit höheren Preisen rechnen müssen. Die nächsten Schritte des Unternehmens hängen davon ab, wie sich die Materialkosten in den kommenden Monaten entwickeln.

Quelle