16 April 2026, 18:13

Gladbachs Sportdirektor Schröder zeigt trotz Abstiegsangst den Weg zum Klassenerhalt

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96"-Aufschrift.

Gladbachs Sportdirektor Schröder zeigt trotz Abstiegsangst den Weg zum Klassenerhalt

Borussia Mönchengladbach bleibt in der Abstiegszone der Bundesliga – doch Sportdirektor Rouven Schröder sieht einen Weg nach vorn. Seit seinem Amtsantritt Mitte Oktober hat er klare Forderungen an die Mannschaft gestellt, zeigt sich aber zugleich überzeugt, dass der Klassenerhalt noch möglich ist. Vorerst bleibt Eugen Polanski als Interimstrainer im Amt, eine dauerhafte Lösung soll in Ruhe gefunden werden.

Schröder hatte Roland Virkus Mitte Oktober als Sportdirektor abgelöst. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit machte er den Spielern unmissverständlich klar: Wer nicht bereit sei, sich voll einzubringen, könne den Verein verlassen. Seine Botschaft war deutlich – Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft seien unverhandelbar.

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Die nächste Bewährungsprobe steht am Samstag um 18:30 Uhr an, wenn die Gladbacher im Rhein-Derby auf den 1. FC Köln treffen. Trotz der prekären Tabellensituation betont Schröder, die Mannschaft verfüge über das nötige Potenzial, den Willen und sogar ersten Schwung, um sich aus der Krise zu kämpfen. Zudem biete das anstehende Transferfenster die Chance, den Kader gezielt zu verstärken.

Polanski bleibt vorerst weiter Übergangscoach, doch einen festen Zeitplan für die Nachfolgeregelung gibt es nicht. Der Verein will sich mit der Entscheidung Zeit lassen. Schröder wiederholte indes seine Forderung, dass alle – Spieler wie Betreuer – an einem Strang ziehen müssten, und unterstrich damit erneut die Bedeutung eines geschlossenen Teams.

Der unmittelbare Fokus liegt nun auf dem Derby gegen Köln. Schröders Ansatz kombiniert hohe Ansprüche mit bedachten Entscheidungen – insbesondere bei der Trainerfrage. Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt ruhen auf besseren Leistungen und möglichen Verstärkungen im Januar.

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