Fortuna Düsseldorf steckt unter Trainer Markus Anfang in der Krise
Heinz-Josef ZirmeFortuna Düsseldorf steckt unter Trainer Markus Anfang in der Krise
Fortuna Düsseldorf steckt unter dem neuen Trainer Markus Anfang in einer schwierigen Phase. In seinen ersten fünf Spielen als Chefcoach holte die Mannschaft lediglich einen Punkt. Mit nur elf Zählern nach zwölf Spieltagen liegt das Team aktuell auf Platz 15 – weit entfernt von den ambitionierten Saisonzielen vor dem Start der Liga.
Anfang hatte Anfang Oktober die Nachfolge von Daniel Thioune angetreten, doch eine Besserung der Ergebnisse blieb aus. Die 0:1-Niederlage gegen Holstein Kiel am 22. Oktober unterstrich die anhaltenden Probleme der Mannschaft. Das bevorstehende Spiel gegen den 1. FC Magdeburg am 22. November könnte nun richtungsweisend für seine Zukunft beim Verein werden.
Mannschaftskapitän Florian Kastenmeier äußerte sich frustriert über die Tornot der Elf. Er warnte, die aktuelle Situation sei "brandgefährlich", und forderte jeden Spieler auf, mehr Verantwortung zu übernehmen. Auch Anfang selbst räumt ein, dass die Mannschaft dringend bessere Torchancen für die Stürmer herausspielen müsse.
Der Druck auf den Trainer wächst, besonders mit der bevorstehenden Länderspielpause. Zunehmende Zweifel an Anfangs Führung deuten darauf hin, dass das nächste Spiel zu einem entscheidenden Moment für seine Amtszeit werden könnte. Fortuna Düsseldorf steht nun vor einer kritischen Phase: Eine weitere schwache Leistung gegen Magdeburg könnte die Krise für Anfang und das Team weiter vertiefen. Der Verein muss schnell die Kurve kriegen, um nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen.






