26 March 2026, 02:13

Feuerwehren in Bergisch Gladbach und Odenthal bündeln Ressourcen durch innovative Kooperation

Drei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung stehen zusammen in einem Raum mit einem Feuerlöscher links, einer Maschine rechts und verstreuten Gegenständen auf dem Boden.

Feuerwehren in Bergisch Gladbach und Odenthal bündeln Ressourcen durch innovative Kooperation

Bergisch Gladbach und Odenthal unterzeichnen neue Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Nutzung von Feuerwehrressourcen

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Bergisch Gladbach und Odenthal haben ein neues Kooperationsabkommen geschlossen, um Ressourcen ihrer Feuerwehren gemeinsam zu nutzen. Die Vereinbarung ermöglicht es der Freiwilligen Feuerwehr Odenthal, die Werkstattanlagen der Berufsfeuerwehr Bergisch Gladbach für essentielle Wartungsarbeiten zu nutzen. Vertreter beider Kommunen bezeichnen die Partnerschaft als eine praktische Lösung, um Kosten zu sparen und die Effizienz zu steigern.

Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt die Feuerwehr Bergisch Gladbach zentrale Werkstattdienstleistungen für Odenthal. Dazu gehören die Wartung von Atemschutzgeräten, die Instandhaltung von Schläuchen sowie die Reinigung von Schutzkleidung. Odenthal zahlt für jede bearbeitete Einheit eine feste Gebühr und spart sich so den Aufbau einer eigenen teuren Werkstatt sowie die Einstellung zusätzlichen Personals.

Beide Städte haben zudem einen gemeinsamen Equipment-Pool eingerichtet. Dieser Ansatz ermöglicht es, Materialien in größeren Mengen einzukaufen, was die Ausgaben senkt und gleichzeitig eine bessere Verfügbarkeit von Schutzausrüstung gewährleistet. Die Vereinbarung wurde auf Basis der nordrhein-westfälischen Gesetze zur kommunalen Zusammenarbeit und zum Brandschutz geschlossen und ist unbefristet gültig.

Lokale Verantwortungsträger loben die Vorteile des Modells. Jörg Köhler, der Leitende Branddirektor von Bergisch Gladbach, betonte die technischen Vorteile einer zentralisierten Wartung. Axel Staehler, der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Odenthal, hob hervor, wie die Unterstützung den Einsatzalltag der Rettungskräfte erleichtert. Die Bürgermeister Marcel Kreutz (Bergisch Gladbach) und Laura Lundberg (Odenthal) sehen in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt für die Zukunft ihrer Feuerwehren.

Kreisvertreter deuteten an, dass diese Form der Zusammenarbeit als Vorbild für andere Kommunen dienen könnte. Zwar wurden keine konkreten Pläne für ähnliche Abkommen genannt, doch das Bergisch Gladbach-Odenthal-Modell könnte auch für andere Städte im Rheinisch-Bergischen Kreis attraktiv sein.

Die Partnerschaft entbindet Odenthal von der Notwendigkeit, in neue Infrastruktur zu investieren, und stellt gleichzeitig sicher, dass die Feuerwehr weiterhin hohe Sicherheitsstandards einhält. Bergisch Gladbach profitiert von zusätzlichen Einnahmen durch die festen Servicegebühren. Da die Vereinbarung unbefristet gilt, bietet sie beiden Feuerwehren langfristige Planungssicherheit.

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