30 April 2026, 06:12

Festnahmen in Gladbeck: Fünf Ausländer ohne Papiere bei Glasfaserarbeiten erwischt

Schwarz-weiß-Fotografie eines Fabrikinnenraums mit Arbeitern an Maschinen, Metallstangen und Pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik Deutschlands" unten.

Festnahmen in Gladbeck: Fünf Ausländer ohne Papiere bei Glasfaserarbeiten erwischt

Fünf ausländische Arbeitnehmer wurden in Gladbeck festgenommen, nachdem die Behörden sie ohne gültige Papiere bei der Arbeit angetroffen hatten. Bei einer gemeinsamen Kontrolle von Dortmunder Zoll und Ausländerbehörde Gladbeck am 22. Oktober 2025 wurden die Verstöße während Verlegearbeiten für Glasfaserkabel aufgedeckt.

Die Überprüfung ergab, dass vier usbekische Staatsbürger und ein turkmenischer Staatsangehöriger weder über gültige Visa noch Aufenthaltstitel verfügten. Einer der Usbeken war bereits zuvor wegen illegalen Aufenthalts in Deutschland auffällig geworden.

Die Zollbeamten leiteten Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts ein und nahmen die Männer vorläufig fest. Später wurden sie an die Ausländerbehörde übergeben, die über ihr weiteres Verbleiben im Land entscheidet.

Der in Polen ansässige Arbeitgeber wird wegen der Entsendung der Arbeiter ermittelt. Verstöße gegen Arbeitsgesetze – darunter das Arbeitnehmer-Entsendegesetz, das Mindestlohngesetz, das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und das Arbeitsschutzgesetz für die Fleischwirtschaft – können mit Bußgeldern von bis zu 500.000 Euro geahndet werden. Strafen über 200 Euro werden zudem im Gewerbezentralregister eingetragen.

Der Fall unterstreicht die gesetzlichen Anforderungen für ausländische Arbeitskräfte in Deutschland. Usbekische und turkmenische Staatsbürger benötigen gültige Visa und Aufenthaltstitel, um legal arbeiten zu dürfen. Die Ermittlungen zur Rolle des Arbeitgebers bei der Entsendung der Arbeiter laufen noch.

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