Festnahme am Flughafen Köln/Bonn: Mann mit Haftbefehl wegen Geldwäsche überstellt
Gerlinde HeinrichFestnahme am Flughafen Köln/Bonn: Mann mit Haftbefehl wegen Geldwäsche überstellt
Bundespolizisten am Flughafen Köln/Bonn nahmen am 21. Juli 2025 einen 45-jährigen deutschen Staatsbürger fest. Der Mann wurde bei einer routinemäßigen Passagierkontrolle nach seiner Ankunft aus Alicante, Spanien, vorläufig festgenommen. Gegen ihn lag ein gültiger Haftbefehl vor.
Die Staatsanwaltschaft Gera hatte den Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Er sollte entweder eine Geldstrafe in Höhe von 4.000 Euro zahlen oder eine 40-tägige Haftstrafe wegen Geldwäsche antreten.
Die Bundespolizei führt regelmäßig stichprobenartige und risikobasierte Kontrollen bei ankommenden Passagieren durch. In diesem Fall bestätigte die Routineüberprüfung die Identität des Mannes sowie den offenen Haftbefehl.
Da er die Strafe nicht sofort begleichen konnte, wurde er in Gewahrsam genommen. Später überstellten die Beamten ihn in die Justizvollzugsanstalt Siegburg, um seine Strafe anzutreten.
Der Fall unterstreicht die Wirksamkeit der routinemäßigen Flughafenkontrollen. Der Mann muss nun die vom Gericht verhängte Strafe verbüßen. Die Bundespolizei setzt ihre Überwachung ankommender Passagiere zur Aufdeckung ausstehender rechtlicher Verfahren fort.
