22 March 2026, 10:11

Duisburgs Filmforum zeigt bewegenden Dokumentarfilm gegen Rassismus und für Gerechtigkeit

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Polen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, was auf eine Protestaktion gegen Rassismus hindeutet.

Duisburgs Filmforum zeigt bewegenden Dokumentarfilm gegen Rassismus und für Gerechtigkeit

Duisburger Filmforum zeigt Sonderveranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Vom 16. bis 29. März 2026 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt – und das Duisburger Filmforum beteiligt sich mit einer besonderen Vorführung. Die Veranstaltung ist Teil einer bundesweiten Kampagne unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt" und will Empathie, offenen Dialog und gesellschaftliche Verantwortung fördern.

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Gezeigt wird am 24. März 2026 um 17:30 Uhr der Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" von Marcin Wierzchowski. Der Film begleitet Familien, die vom rassistischen Anschlag in Hanau 2020 betroffen waren, und schildert ihr Leid, ihren Kampf um Gerechtigkeit sowie ihr anhaltendes Engagement gegen Rassismus.

Ähnliche Formate gibt es seit Jahren in ganz Deutschland. Organisationen wie die Amadeu Antonio Stiftung, die Initiative 6. April oder "Nie wieder – Kein Vergessen" veranstalten regelmäßig Filmvorführungen und Projekte, die sich mit rassistischer Gewalt auseinandersetzen. Werke wie "NSU – Der Komplex" oder "Verdrängt. Verschwiegen. Vergessen." wurden seit 2020 auf Festivals und Gedenkveranstaltungen in Städten wie Berlin und Köln präsentiert.

Die Duisburger Vorführung reiht sich ein in die bundesweiten Bestrebungen, Rassismus durch Erzählungen und öffentliche Debatten zu begegnen. Indem die Stimmen der Angehörigen Gehör verschafft werden, soll das Bewusstsein für Diskriminierung geschärft und gemeinsames Handeln gestärkt werden.

Quelle