Bottrop aktiviert 24 Notfall-Informationspunkte für Krisenfälle und Stromausfälle
Mirjana SchachtBottrop aktiviert 24 Notfall-Informationspunkte für Krisenfälle und Stromausfälle
Bottrop richtet 24 Notfall-Informationspunkte für Strom- und Versorgungsausfälle ein
Die Stadt Bottrop hat 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) eingerichtet, um auf mögliche Strom- und Versorgungsengpässe zu reagieren. Diese Stellen sollen in Krisenzeiten wichtige Unterstützung leisten. Die Maßnahme basiert auf den gesetzlichen Vorgaben des § 28 des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (BHKG).
Die Notfall-Informationspunkte sind deutlich mit roten Schildern und Strandfahnen mit der Aufschrift „Notfall-Informationspunkt“ gekennzeichnet. Sie befinden sich an Feuerwachen, Krankenhäusern, Gebäuden von Hilfsorganisationen, Polizeistationen sowie kommunalen Einrichtungen wie Schulen.
Jeder NIP wird mit mindestens drei Personen besetzt sein, darunter Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Helfer von Hilfsorganisationen und kommunale Mitarbeiter. Rund 160 städtische Angestellte haben sich freiwillig gemeldet, um an dem nächstgelegenen Standort zu helfen. Zu ihren Aufgaben gehören die Entgegennahme von Notrufmeldungen, deren Weiterleitung an die Leitstelle per Funk sowie die Vermittlung lebenswichtiger Informationen und Verhaltenshinweise an die Bürger.
Für den 20. September ist eine Großübung geplant, bei der alle 24 Punkte aktiviert und besetzt werden. Die Verantwortlichen betonen, dass die NIPs keine Versorgungs- oder Unterkunftsstellen sind, und rufen die Bevölkerung dazu auf, sich mit essenziellen Dingen wie Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten, Bargeld und Taschenlampen zu Hause vorzubereiten.
Mit dem Netzwerk aus 24 Notfall-Informationspunkten will die Stadt die Krisenkommunikation verbessern. Die von geschulten Ehrenamtlichen besetzten Stellen sollen Bürger in Notlagen anleiten. Die anstehende Übung dient der Überprüfung der Einsatzbereitschaft.
