17 March 2026, 12:12

Bergisch Gladbach räumt altes Industrieareal für neue Pläne frei

Ein abgerissenes Gebäude unter Abriss mit einem Metallzaun, einem Schild, Fahrzeugen, Mülltonnen, Pfählen, einer Wandtafel, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Bergisch Gladbach räumt altes Industrieareal für neue Pläne frei

Die Stadt Bergisch Gladbach hat das ehemalige Industriegelände an der Sander Straße 37–47 übernommen. Jahrzehntelang Sitz von Metallverarbeitungsbetrieben, wird das Areal nun für eine spätere Neunutzung geräumt. Die Abrissarbeiten laufen bereits unter strengen Sicherheits- und Rechtsauflagen.

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Von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis etwa 2015 diente das Grundstück als wichtiger Industriestandort. Dort betrieben die Karl Schröder GmbH – später umbenannt in REFLEX Stahl- und Metallbau GmbH – Werkstätten, Produktionshallen und Stahllager. Zuvor waren nach dem Krieg kleinere Gewerbebauten auf dem Gelände entstanden, das zuvor landwirtschaftlich oder gemischt genutzt worden war.

2020 erwarb die Stadt das Areal für die städtische Neuentwicklung. Der Kaufpreis hängt von der Übergabe eines vollständig geräumten und schadstofffreien Geländes ab. Erst nach vollständiger Bezahlung gehen Eigentum und alle damit verbundenen Rechte über.

Vor Beginn der Abrissarbeiten wurden ein geotechnisches Gutachten und statische Bewertungen erstellt. Der Verkäufer bleibt für die laufenden Arbeiten verantwortlich, die auf Grundlage öffentlich-rechtlicher Genehmigungen erfolgen. Besonders im Fokus stehen die Hangstabilität, der Schutz angrenzender Grundstücke sowie die Verkehrssicherheit während des gesamten Prozesses.

Für die Zukunft plant die Stadt, die Öffentlichkeit in die Diskussionen über die künftige Nutzung des Geländes einzubinden. Eine mögliche Option ist der Bau einer neuen Grundschule.

Das Areal ist im Baugesetzbuch als unbeplanter Innenbereich ausgewiesen. Sobald Abriss und Beräumung abgeschlossen sind, hat die Stadt volle Planungshohheit über die Neunutzung. Künftige Entscheidungen werden auf Basis technischer Gutachten und unter Einbeziehung der Bürgerschaft getroffen.

Quelle