23 June 2026, 20:07

ARD setzt auf Gaming: Neues Netzwerk soll junge Zielgruppen gewinnen

ARD spielt auf: Rundfunkgebühr finanziert Gaming-Offensive

ARD setzt auf Gaming: Neues Netzwerk soll junge Zielgruppen gewinnen

Die ARD hat eine neue Initiative gestartet, um über digitales Gaming ihre Reichweite zu erweitern. Das ARD-Games-Netzwerk soll jüngere Zielgruppen ansprechen und im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Auftrags neue Möglichkeiten erschließen. Damit unterstreicht der Sender seine wachsende Ausrichtung auf Gaming als zentrales Feld für zukünftige Nutzerbindung.

Auf der Gamescom präsentierte die ARD ein Spiel, das speziell für die Plattform Roblox entwickelt wurde – ein weiterer Beleg für ihr Engagement im Gaming-Bereich. Das Netzwerk wird sich auf vier Schwerpunkte konzentrieren: Strategie, Community, Kultur und Wachstum.

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Die ARD bündelt ihre Gaming-Projekte, um neue Zuschauer zu gewinnen und bestehende zu halten. Wie SWR-Intendant Kai Gniffke betonte, bieten digitale Spiele eine einzigartige Chance, Vielfalt zu fördern und Gruppen zu erreichen, die mit klassischen Programmen seltener in Berührung kommen. Der Sender sieht im Gaming ein vielversprechendes Feld für die Zuschauerentwicklung.

Die Gaming-Community in Deutschland ist vielfältig: Die Geschlechterverteilung ist ausgeglichen, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 38 Jahren. Rund 50 Millionen Menschen spielen hierzulande regelmäßig digitale Spiele. Die ARD plant, ihre Investitionen in eigene Computerspiele künftig auszubauen.

Das ARD-Games-Netzwerk soll die Präsenz des Senders in der Gaming-Welt stärken. Innerhalb der medienrechtlichen Vorgaben werden kreative und zuschauerorientierte Ansätze erprobt. Die Initiative ist Teil der übergeordneten ARD-Strategie, sich an veränderte Mediennutzungsgewohnheiten anzupassen.

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