Aachens Hangeweiher-Freibad wird bis 2026 für 6,8 Millionen Euro modernisiert
Gerlinde HeinrichAachens Hangeweiher-Freibad wird bis 2026 für 6,8 Millionen Euro modernisiert
Aachens Hangeweiher-Freibad durchlief in den vergangenen zwei Jahren umfangreiche Sanierungsarbeiten. Obwohl die Bauarbeiten noch andauern, richtete die Stadt turkisfarbene Container-Einheiten ein, um den Badebetrieb aufrechtzuerhalten. Diese provisorischen Gebäude ermöglichten es Hunderttausenden Besuchern, in den Sommern 2024 und 2025 weiterhin schwimmen zu gehen.
Die Container-Lösung kostete die Stadt rund 1,7 Millionen Euro. Innen fanden die Badenden Umkleidekabinen, Duschen, Toiletten und Büroräume vor. Dank dieser Maßnahme blieb das Freibad trotz der laufenden Bauarbeiten geöffnet.
Nach Abschluss der Sanierungsphase wurden zehn Container abgebaut und an neue Standorte verlegt. Drei Sporteinrichtungen – Lichtenbusch, Kornelimünster und Verlautenheide – nutzen sie künftig als Umkleideräume. Die Spinde aus den Übergangsgebäuden des Bades werden in zukünftigen Flüchtlingsunterkünften wiederverwendet.
Der gesamte neue Freibadkomplex soll bis zum 1. Mai 2026 fertiggestellt sein. Die Stadt investiert rund 6,8 Millionen Euro in das Projekt, wobei 1,48 Millionen Euro aus einem Bundesförderprogramm stammen. Laut Angaben der Verantwortlichen sollen verbleibende Container in künftigen Bauvorhaben oder anderen kommunalen Projekten wiederverwendet werden.
Die provisorische Container-Lösung hielt das Hangeweiher-Freibad zwei sommerliche Hauptsaison über in Betrieb. Mit der für 2026 geplanten Fertigstellung der Sanierung werden die Container an anderen Orten weitergenutzt. Die Gesamtinvestition von 6,8 Millionen Euro wird den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen eine modernisierte Freizeiteinrichtung bieten.






