1. FC Köln rutscht nach 3:3 gegen Gladbach tiefer in die Abstiegsangst
Heinz-Josef Zirme1. FC Köln rutscht nach 3:3 gegen Gladbach tiefer in die Abstiegsangst
1. FC Kölns Krise vertieft sich nach 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach – sieben Spiele ohne Sieg
Die sportliche Misere des 1. FC Köln hat sich weiter zugespitzt: Nach dem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach bleibt die Mannschaft nun seit sieben Spielen ohne Sieg. Mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz der Bundesliga steckt der Verein tief in der Abstiegszone.
Trainer Lukas Kwasniok, der den Posten im vergangenen Jahr nach seinem Abschied von SC Paderborn übernommen hatte, steht zunehmend unter Druck. Unter seiner Führung gelang dem Team in den letzten 17 Ligaspielen lediglich ein doppeltes Siegessoll. Der jüngste Rückschlag ereignete sich am 21. März 2026, als ein spätes Ausgleichstor der Gladbacher den Kölnern im Rhein-Derby den Sieg verwehrte.
Nach dem Spiel verweigerte Sportdirektor Thomas Kessler eine klare Rückendeckung für den Trainer. Auf die Frage nach Kwasnioks Zukunft antwortete er nur: "Ich schlafe erstmal eine Nacht drüber." Diese Zurückhaltung steht im krassen Gegensatz zu Kwasnioks eigener Überzeugung, der betonte: "Ich bin der richtige Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team im richtigen Verein." Zudem behauptete er, die volle Unterstützung der Vereinsführung zu genießen.
Die Lage wird immer brisanter: Sollte der FC St. Pauli am Sonntag gewinnen, könnte Köln noch auf den Relegationsplatz abrutschen. Viele Konkurrenten im Abstiegskampf haben bereits den Trainer gewechselt – der Druck auf Kessler, zu handeln, wächst.
Aktuell belegt der 1. FC Köln Platz 15 in der Bundesliga, doch der Klassenerhalt ist alles andere als gesichert. Eine Niederlage am Wochenende könnte die Mannschaft direkt in die Abstiegszone stürzen. Der Verein muss bald entscheiden, ob ein Führungswechsel nötig ist, um den Gang in die Zweitklassigkeit abzuwenden.






