Zwei Mädchen nach E-Scooter-Sturz in Dormagen schwer verletzt
Zwei Jugendliche wurden am Mittwochabend in Dormagen bei einem E-Scooter-Unfall verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr, als die beiden Mädchen gemeinsam auf der Bahnhofstraße unterwegs waren. Beide stürzten und schlugen mit dem Kopf auf, als sie versuchten, wieder auf den Gehweg zu gelangen, und wurden anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Die 14- und 15-Jährigen hatten sich den Scooter geteilt, als es zum Unfall kam. E-Scooter sind jedoch für Einzelpersonen konzipiert, und das Mitfahren einer zweiten Person erhöht das Risiko, das Gleichgewicht zu verlieren. Die Behörden bestätigten, dass Helme die Schwere von Kopfverletzungen deutlich verringern können, ob die Mädchen welche trugen, ist jedoch noch unklar.
Die Ermittler prüfen nun, ob Dritte eine Rolle bei dem Unfall spielten. Die bisherigen Zeugenaussagen sind widersprüchlich, was die Rekonstruktion des genauen Hergangs erschwert. Die Polizei hat daher unabhängige Zeugen aufgerufen, sich zu melden, um die Ereignisse aufzuklären.
Der Unfall fällt in eine Phase verschärfter Regulierung von E-Scootern in Deutschland. Seit dem 1. März müssen alle E-Scooter eine schwarze Versicherungskennzeichen führen, die eine jährliche Pflichtversicherung nachweist. Allein 2024 verzeichnete die Bundesstatistik 11.944 Unfälle mit E-Scootern, bei denen Personen verletzt wurden, darunter 27 Todesfälle. Spezifische Daten zu Kopfverletzungen liegen jedoch nicht vor.
Die beiden Mädchen befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Die Behörden untersuchen die Umstände des Unfalls noch, während die Zeugenaussagen ausgewertet werden. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit E-Scootern, insbesondere beim Transport mehrerer Personen.
