Zanders-Gelände wird zum modernen Stadtquartier mit Bach und Öko-Energie
Heinz-Josef ZirmeZanders-Gelände wird zum modernen Stadtquartier mit Bach und Öko-Energie
Die Pläne zur Neugestaltung des Zanders-Geländes haben einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Der städtische Ausschuss hat zentrale Maßnahmen gebilligt, darunter den Abriss belasteter Gebäude und die Gründung eines neuen Energieunternehmens. Diese Beschlüsse bringen die Umwandlung in ein modernes Stadtquartier der Realität einen Schritt näher.
Der Ausschuss gab grünes Licht für ein Konzept zur Freilegung des Bachlaufs, der durch das Gelände fließt. Der Wasserlauf soll nun von Norden nach Südosten über das Areal umgeleitet werden. Zudem wurde der Abriss von Nebengebäuden – darunter der ehemaligen Tischlerei an der Hauptstraße – wegen Schadstoffbelastung genehmigt.
Die Kosten für den Rückbau dieser Bauwerke werden von der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) auf 7,4 Millionen Euro geschätzt. Der Ausschuss stimmte einstimmig für den Verwaltungsvorschlag zu diesen Abrissarbeiten.
In einem weiteren Schritt plant die Stadt gemeinsam mit der Belkaw die Gründung eines Energieunternehmens, der GL GmbH. Das neue Unternehmen soll die nicht-fossile Energieversorgung für das Zanders-Gelände sicherstellen. Der Ausschuss billigte zudem einen Antrag zur Prüfung der finanziellen Auswirkungen der Unternehmensgründung auf die Stadt und die Belkaw.
Die Neugestaltung des Zanders-Areals nimmt nun konkretere Formen an. Die Abrissarbeiten an den belasteten Gebäuden werden beginnen, während der neue Verlauf des Bachs endgültig feststeht. Das geplante Energieunternehmen wird als Nächstes einer finanziellen Prüfung unterzogen, bevor es weitergeht.






