26 April 2026, 18:12

Wuppertaler Apotheker fordert radikale Entlastung von Bürokratie und Umweltbelastung

Apotheke mit Glaswänden und -türen, Plakate an den Wänden, an einer Straßenecke gelegen.

Wuppertaler Apotheker fordert radikale Entlastung von Bürokratie und Umweltbelastung

David Kudlek, Inhaber der Klingelholl-Apotheke in Wuppertal, fordert grundlegende Reformen der Apothekenvorschriften. Seine Vorschläge zielen darauf ab, überflüssige Arbeitsbelastungen abzubauen, Kosten zu senken und sogar die Umwelt zu entlasten, indem chemischer Abfall reduziert wird. Mehrere zentrale Regelungen – darunter die Temperaturprotokollierung und Identitätsprüfungen – könnten nach seinem Plan entfallen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Kudlek argumentiert, dass Apotheken nicht länger verpflichtet sein sollten, Temperaturen zu dokumentieren, und verweist darauf, dass Versandapotheken einer solchen Auflage nicht unterlägen. Zudem plädiert er dafür, die verpflichtenden Identitätskontrollen bei Rezepturgrundstoffen abzuschaffen, sofern diese mit einem Analysezertifikat geliefert werden. Seinem zufolge würde allein diese Änderung die Arbeitsbelastung des Personals deutlich verringern.

Seine Ideen gehen noch weiter: Kudlek schlägt vor, dass alle Inhaltsstoffe oder Zubereitungen, die über ein Zertifikat auf dem Behälter verfügen, ohne zusätzliche Tests verwendet werden dürfen. Auch die Dokumentationspflichten für Tierarzneimittel könnten seiner Meinung nach entfallen – was mehr Zeit für wesentliche Aufgaben schaffen würde.

Der Apothekeninhaber betont, dass diese Kürzungen wertvolle Arbeitsstunden sparen, den Lagerbedarf für Geräte verringern und unnötige Ausgaben reduzieren würden. Darüber hinaus hebt er die ökologischen Vorteile hervor, da durch weniger wiederholte Tests auch weniger chemischer Abfall anfallen würde.

Würden Kudleks Vorschläge umgesetzt, entfielen mehrere langjährige Pflichten für Apotheken. Das Personal könnte sich stärker auf die Patientenversorgung konzentrieren, statt mit Bürokratie und Tests beschäftigt zu sein. Die Änderungen könnten zudem zu Kosteneinsparungen und weniger chemischem Abfall führen – eine offizielle Stellungnahme steht jedoch noch aus.

Quelle