Winterchaos, Feuerwerksdebatte und Biathlon-Höhepunkte in Gelsenkirchen
Gotthold UllmannWinterchaos, Feuerwerksdebatte und Biathlon-Höhepunkte in Gelsenkirchen
Ein Wintersturm hat in Teilen Deutschlands für gefährliche Bedingungen gesorgt und zu Straßensperrungen sowie Unfällen geführt. Unterdessen hat die Debatte über private Feuerwerke an Schärfe gewonnen, da Mediziner eine Verbotsforderung vorantreiben. Gleichzeitig bereiten sich weltweit Politiker auf Gespräche über die Zukunft der Ukraine vor, während ein großes Biathlon-Event an diesem Wochenende Spitzenathleten nach Gelsenkirchen lockt.
Gefrierender Regen und Nebel hatten in Nordrhein-Westfalen über Nacht zu Glatteis geführt. Die Autobahn A30 in Richtung Osnabrück musste stundenlang wegen der extremen Bedingungen gesperrt werden. Am Abend kam es in Ostwestfalen-Lippe zu mehreren Zusammenstößen, als die Temperaturen weiter sanken.
Ärzteverbände fordern ein Verbot von privatem Feuerwerk an Silvester. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, verwies auf die jährlichen Verletzungen als zentrales Problem. Zudem betonte er die Belastung für die Notdienste während der Hochphase der Feierlichkeiten. Der Verband der pyrotechnischen Industrie widersprach und argumentierte, die meisten Vorfälle gingen auf illegale Feuerwerkskörper und Alkoholkonsum zurück.
In der internationalen Politik trifft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den früheren US-Präsidenten Donald Trump in Florida. Ziel der Gespräche ist es, mögliche Friedenslösungen für die Ukraine zu erörtern. Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin seine Position zu einer militärischen Lösung des Konflikts bekräftigt.
Athleten aus Deutschland, Norwegen, Frankreich und anderen Ländern bereiten sich auf die Biathlon-Weltstaffel in Gelsenkirchen vor. Das Event findet am 28. Dezember 2025 in der Veltins-Arena statt und umfasst eine 1,4 Kilometer lange Strecke mit steilen Anstiegen und engen Kurven. Im deutschen Team starten Benedikt Doll und Denise Herrmann-Wick, während für Frankreich Justine Braisaz-Bouchet an den Start geht.
Die eisigen Bedingungen sollen voraussichtlich bis zum späten Vormittag anhalten, wobei lokal weiterhin Glatteisgefahr besteht. Ein Feuerwerksverbot könnte Verletzungen verhindern und die Belastung für die Krankenhäuser während der Feiertage verringern. Währenddessen wird das Biathlon-Event die weltbesten Athleten präsentieren, während im Hintergrund die diplomatischen Gespräche zur Ukraine weitergehen.
