"Wheelie Show": Tanz auf Rollen verbindet Inklusion und Tempo
„Wheelie Show“: Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere
Nach sechs Monaten Proben hat die innovative Tanzperformance Wheelie Show Premiere gefeiert – ein Stück, das Rollschuhe und Rollstühle vereint und sich mit Tempo und den Rhythmen des modernen Lebens auseinandersetzt. Tänzer:innen mit und ohne Behinderung haben gemeinsam eine Show entwickelt, die zwischen besinnlicher Reflexion und dynamischer Energie wechseln.
Das Projekt entstand im Rahmen des Tanzkurses Rolling Good Times, geleitet von der Choreografin Eng Kai Er und Jana Mahn. Aus der Idee wurde schließlich eine vollständige Bühnenshow, die erkundet, wann Menschen hetzen und wann sie innehalten. Drei der sechs Tänzer:innen gleiten auf Rollschuhen über die Bühne, die anderen drei bewegen sich im Rollstuhl – was zu faszinierenden Interaktionen führt.
Ein besonderes Highlight sind die Hebefiguren, bei denen die Rollschuhläufer:innen sich während der Bewegung auf den Rollstühlen abstützen. Die Kostüme sind von Radrennen, Motocross und der Formel 1 inspiriert und unterstreichen so das Thema Geschwindigkeit. Vor der Vorstellung teilen die Tänzer:innen persönliche Gedanken zum Tempo des Lebens – und stimmen das Publikum auf die Performance ein.
Die Choreografie wechselt zwischen ruhigen, künstlerischen Momenten und rasanten, unterhaltsamen Sequenzen. Jonah Onnen, einer der Performenden, hofft, dass das Publikum mit einem Gefühl von Freude und weniger Vorurteilen gegenüber Behinderung und Tanz nach Hause geht.
Die Wheelie Show verbindet Athletik, Kreativität und Inklusion zu einem visuell beeindruckenden Bühnenerlebnis. Die Mischung aus Rollschuhen, Rollstühlen und gewagten Hebefiguren bietet einen frischen Blick auf den zeitgenössischen Tanz. Das Stück lädt die Zuschauer:innen ein, über den eigenen Rhythmus nachzudenken – und feiert gleichzeitig Bewegung in all ihren Formen.






