Viersen wird 120. Mitglied im AGFS-NRW-Netzwerk für nachhaltigen Verkehr
Mirjana SchachtViersen wird 120. Mitglied im AGFS-NRW-Netzwerk für nachhaltigen Verkehr
Viersen ist offiziell das 120. Mitglied des AGFS-NRW-Netzwerks geworden, einer Landesinitiative zur Förderung nachhaltiger Verkehrskonzepte in NRW. Die Bemühungen der Stadt um die Verbesserung der Fuß- und Radwegeinfrastruktur fanden Anerkennung bei kommunalen und regionalen Verantwortlichen. Eine abschließende Bewertung im Oktober 2025 bestätigte die Fortschritte, bevor die Mitgliedschaft gewährt wurde.
Erstmals hatte Viersen im August 2023 den Antrag auf Beitritt zum AGFS NRW gestellt. Das Gesuch durchlief ein mehrstufiges Prüfverfahren, während die Stadt parallel wichtige Verbesserungen an ihrem Verkehrsnetz umsetzte.
So wurden Geh- und Radwege aufgewertet, um das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren komfortabler und sicherer zu gestalten. Neue Routenverbindungen entstanden, die den Bürgerinnen und Bürgern direkte und sichere Alternativen für den täglichen Weg bieten. Am Bahnhof wurden nutzerfreundliche Fahrradabstellanlagen eingerichtet, um die Kombination von Radverkehr und öffentlichem Nahverkehr attraktiver zu machen.
Auch im Umfeld von Schulen gab es Veränderungen: Durch die Einrichtung klar definierter Bring- und Holzonen sollten Verkehrsgefahren für Kinder und Familien verringert werden. Im Oktober 2025 bestätigte ein abschließender Vor-Ort-Termin der Prüfer, dass Viersen die Anforderungen des Netzwerks erfüllt hatte.
NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer hob die Erfolge der Stadt bei der Förderung aktiver Mobilität hervor. Christine Fuchs, Vorsitzende des AGFS NRW, lobte ebenfalls das Engagement Viersens für eine bessere lokale Verkehrsstruktur in NRW. Die feierliche Aufnahme fand im Alten Ratssaal des Rathauses an der Bahnhofstraße statt, wo ein Stadtrat die Stadt vertrat.
Mit dem Beitritt zum AGFS-NRW-Netzwerk endet für Viersen ein zweijähriger Bewertungsprozess. Die aufgewerteten Fuß- und Radwege, die sicheren Schulumfelder sowie die verbesserten Bahnhofsanlagen setzen nun Maßstäbe für andere Kommunen in NRW. Die Verantwortlichen erwarten, dass diese Veränderungen noch mehr Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, auf nachhaltige Verkehrsmittel umzusteigen.
