18 April 2026, 14:16

Vier deutsche Regionen kämpfen um die Olympischen Spiele 2036

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, umgeben von Bäumen und Bannern, unter einem bewölkten Himmel.

Vier deutsche Regionen kämpfen um die Olympischen Spiele 2036

Vier deutsche Regionen konkurrieren nun um die Chance, die Olympischen Spiele auszurichten. München, Berlin, Hamburg und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) offizielle Bewerbungen eingereicht. Die Entscheidung wird die Pläne des Landes für künftige Spiele prägen, wobei Nachhaltigkeit und öffentliche Unterstützung eine zentrale Rolle spielen.

Besonders hervorzuheben ist der Rhein-Ruhr-Bewerb durch seinen Fokus auf bestehende Sportinfrastrukturen. Veranstaltungsorte wie die Yayla-Arena in Krefeld bieten bereits die nötigen Kapazitäten für ein Großereignis. Die Organisatoren betonen, dass dieser Ansatz die Spiele kostengünstiger, umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten würde.

Die lokale Bevölkerung erhält direktes Mitspracherecht: Im April 2026 stimmen die Bürger in Krefeld und 15 weiteren Kommunen darüber ab, ob sie das Rhein-Ruhr-Projekt unterstützen. Bei einer Zustimmung würde der Standort Westparkstraße in Krefeld während der Paralympics die Wettbewerbe im Rollstuhl-Rugby ausrichten.

Otto Fricke, ein bekannter FDP-Politiker aus Uerdingen, steht mittlerweile an der Spitze des DOSB. Seine Position könnte die endgültige Auswahl beeinflussen, da die Organisation die Stärken jeder Region sowie die öffentliche Rückendeckung abwägt.

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Die Entscheidung des DOSB wird bestimmen, welche Stadt oder Region mit einer offiziellen Olympiabewerbung voranschreitet. Ein erfolgreicher Rhein-Ruhr-Antrag sähe Veranstaltungen an mehreren Standorten vor – was Kosten und ökologischen Fußabdruck verringern würde. Das Ergebnis hängt nun sowohl von der Bewertung des DOSB als auch von der anstehenden Volksabstimmung ab.

Quelle