VfB Stuttgart demütigt VfL Bochum mit 2:0 und zieht ins Achtelfinale ein
Gerlinde HeinrichEigentor und Platzverweis für Bochums Absturz: VfB zieht ins Cup-Viertelfinale ein - VfB Stuttgart demütigt VfL Bochum mit 2:0 und zieht ins Achtelfinale ein
VfB Stuttgart sichert sich mit 2:0 gegen den VfL Bochum den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale
Vor 25.940 Zuschauern im ausverkauften Ruhrstadion, die bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ausharrten, setzte sich der VfB Stuttgart mit einem klaren 2:0 gegen den VfL Bochum durch. Der Sieg hält die Stuttgarter Träume von einem Finale in Berlin am Leben.
Für Bochum begann der Abend denkbar schlecht: Bereits in der 12. Minute lenkte Verteidiger Philipp Strompf den Ball unglücklich ins eigene Tor. Die Hausherren kamen danach nicht mehr richtig ins Spiel – und die Aufgabe wurde vor der Pause noch schwieriger. Strompf sah in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach einem Foul an Stuttgarts Deniz Undav die Rote Karte, sodass Bochum mit zehn Mann weiterspielen musste.
Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß hatte seine Startelf im Vergleich zu den letzten Spielen umgestellt und unter anderem Fabian Bredlow statt Stammtorhüter Alexander Nübel aufgeboten. Trotz der Überzahl schaffte es Bochum zwar, gefährliche Momente zu kreieren, doch die Chancenverwertung blieb aus. Stuttgart hingegen erhöhte früh in der zweiten Halbzeit: Undav traf in der 47. Minute zum 2:0.
Bochums Trainer Uwe Rösler hatte trotz der eisigen Temperaturen auf kurze Hosen gesetzt – doch seine Mannschaft fand einfach nicht ins Spiel. Mit der Niederlage ist der Pokaltraum für die Bochumer vorbei, während Stuttgart eine Runde weiterzieht.
Die Partie zeigte einmal mehr, wie entscheidend defensive Fehler und verpasste Chancen im K.-o.-Fußball sein können. Für Bochum ist das Turnier damit beendet, der VfB Stuttgart hingegen rückt einen Schritt näher an ein mögliches Endspiel heran.
