28 January 2026, 02:18

Ukrainischer Botschafter in Krefeld: Solidarität und Hoffnung auf wirtschaftliche Zukunft

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Kiew, Ukraine, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, begleitet von Texten mit Informationen zur Bevölkerung, Straßen und Sehenswürdigkeiten.

Ukrainischer Botschafter in Krefeld: Solidarität und Hoffnung auf wirtschaftliche Zukunft

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makejew, besuchte diese Woche Krefeld, um die wirtschaftlichen Beziehungen zur Ukraine zu stärken und über den anhaltenden Krieg zu sprechen. Während seines Aufenthalts traf er sich mit lokalen Amtsträgern und Wirtschaftsvertretern, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, vor denen das Land steht. Ein symbolischer Höhepunkt des Besuchs war die Eintragung des Botschafters ins Goldene Buch der Stadt im Krefelder Rathaus.

Makejew sprach offen über die verheerenden Folgen der russischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur. Er schilderte, wie Kraftwerke systematisch zerstört worden seien und Millionen Menschen – darunter auch seine eigene Familie – darunter litten. Seine Worte unterstrichen die menschlichen Kosten des Konflikts, die über die wirtschaftlichen Schäden weit hinausgehen.

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Bei dem Treffen lobte Oberbürgermeister Frank Meyer den Durchhaltewillen des ukrainischen Volkes in seinem Kampf um Freiheit. Gleichzeitig würdigte er die deutschen Medien für ihre umfassende Berichterstattung über den Krieg, die eine wichtige Rolle dabei spiele, die Öffentlichkeit zu informieren. Der Besuch des Botschafters sollte die Solidarität zwischen beiden Nationen festigen. Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein und Honorarkonsul der Ukraine, rief deutsche Unternehmen dazu auf, Investitionen in der Ukraine in Betracht zu ziehen. Zwar exportieren deutsche Firmen derzeit jährlich Waren im Wert von etwa 4,6 Milliarden Euro in die Ukraine, doch lagen keine konkreten Zahlen zum Handelsvolumen Krefelds vor. Steinmetz betonte das Potenzial für eine vertiefte wirtschaftliche Zusammenarbeit, sobald der Krieg beendet sei.

Der Besuch des Botschafters rückte sowohl die anhaltenden Kämpfe in der Ukraine als auch die Chancen für künftige Kooperationen in den Fokus. Mit seiner Unterschrift im Goldenen Buch hinterließ Makejew ein offizielles Zeichen der Dankbarkeit für die Unterstützung der Stadt. Die Gespräche ebneten zudem den Weg für mögliche wirtschaftliche Partnerschaften, sobald sich die Lage stabilisiert.