Troisdorf prüft Gasnetz auf Sicherheit – so schützt die Stadt vor Lecks und Methanemissionen
Mirjana SchachtTroisdorf prüft Gasnetz auf Sicherheit – so schützt die Stadt vor Lecks und Methanemissionen
Stadtwerke Troisdorf führt jährliche Gasnetz-Inspektionen durch, um Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Diese Kontrollen dienen auch der Einhaltung der EU-Methanverordnung, die im August 2024 in Kraft getreten ist. Das gründliche Verfahren zielt darauf ab, Leckagen frühzeitig zu erkennen und eine sichere Versorgung der Kunden zu garantieren.
Bei den Inspektionen wird das gesamte Gasnetz überprüft – von den Leitungen über Anschlüsse bis hin zu den Zählern. Techniker suchen nach Undichtigkeiten, Korrosion oder technischen Mängeln, die die Sicherheit oder Effizienz beeinträchtigen könnten. Da Erdgas einen starken Geruchsstoff enthält, sind selbst kleine Lecks leicht wahrnehmbar.
Sollte Gasgeruch bemerkt werden, müssen Anwohner sofort Fenster öffnen, die Gaszufuhr abstellen und das Gebäude verlassen. Der Notdienst ist rund um die Uhr unter der Nummer 02241 888 110 für Soforthilfe erreichbar.
Die jährlichen Kontrollen unterstützen das EU-Ziel, die Methanemissionen bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Zwar ist die Verordnung erst seit 18 Monaten aktiv, doch ihre langfristigen Auswirkungen auf die deutsche Gasbranche werden noch bewertet. Aktuell tragen die Inspektionen der Stadtwerke Troisdorf dazu bei, Leckagen zu verringern und eine hohe sichere Versorgungssicherheit für die Kunden zu gewährleisten.
Die Überprüfungen sorgen dafür, dass Gas für Haushalte und Unternehmen sicher und zuverlässig bleibt. Durch die Einhaltung der EU-Vorgaben leistet das Unternehmen zudem einen Beitrag zum Klimaschutz. Kunden profitieren von weniger Störungen und einer stabileren Energieversorgung.
