26 January 2026, 22:25

Thyssenkrupp startet erste CO₂-neutrale Stahlproduktion in Duisburg

Das Cincinnati Electrical Repair Co. Gebäude mit Fenstern, Türen, einem Schild, einem Metallzaun, einem Müllbehälter, Pfählen, Drähten, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Thyssenkrupp startet erste CO₂-neutrale Stahlproduktion in Duisburg

Thyssenkrupp treibt Pläne zur Senkung der CO₂-Emissionen in der Stahlproduktion voran. Das Unternehmen hat in Duisburg mit dem Bau seiner ersten CO₂-neutralen Stahlherstellung begonnen. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie, um bei der grüner Stahltechnologie eine Führungsrolle einzunehmen und gleichzeitig starke Klimaschutzstandards zu wahren.

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Zum zehnten Mal in Folge wurde der Konzern in die Climate A-List des CDP aufgenommen – eine Auszeichnung, die seine globale Vorreiterrolle im Klimaschutz unterstreicht. Nach Angaben des Managements ist die Umstellung auf nachhaltige Verfahren mittlerweile zentraler Bestandteil der Unternehmensführung.

Die neue CO₂-neutrale Stahlherstellung in Duisburg markiert einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur CO₂-neutralen Stahlherstellung. Statt der herkömmlichen kohlebasierten Methoden kommt künftig die Wasserstoff-Direktreduktion zum Einsatz, die die Emissionen deutlich verringert. Zudem hat Thyssenkrupp seine Sparte Decarbon Technologies ausgebaut, die Lösungen wie Elektrolyseanlagen für grünen Wasserstoff, die Produktion von sauberem Ammoniak und Methanol sowie Systeme zur CO₂-Abscheidung anbietet.

Vorstandschef Miguel López betonte, dass der Klimaschutz fest in der Unternehmensstrategie verankert sei. Messbare Ziele, datengestützte Entscheidungen und eine ganzheitliche Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette seien dabei entscheidend. Vorstandsmitglied Ilse Henne ergänzte, dass eine klare Dokumentation und Transparenz das Vertrauen von Kunden, Partnern und Investoren stärkten. Ab Anfang 2026 wird Dr. Stefanie Hacker die Geschäftsführung übernehmen und die nächste Phase der ökologischen Neuausrichtung des Konzerns leiten. Der Fokus bleibt auf grünem Stahl, wobei die Dekarbonisierungsbemühungen sowohl die eigenen Standorte als auch die der Kunden umfassen.

Die CO₂-neutrale Stahlherstellung in Duisburg wird Thyssenkrupp dabei unterstützen, Stahl mit deutlich geringeren Emissionen zu produzieren. Die erneute Aufnahme in die Climate A-List unterstreicht ein Jahrzehnt anerkannter Klimaführerschaft. Mit neuen Technologien und einem Führungswechsel positioniert sich das Unternehmen als zentraler Akteur der industriellen Dekarbonisierung.